In Zukunft will die MotoGP neue Märkte außerhalb Europas erschließen

MotoGP 2010

— 08.12.2010

Ezpeleta kündigt Veränderungen im MotoGP-Kalender an

Die MotoGP will in den kommenden Jahren neue Märkte erschließen - Trotzdem wird Europa das Herz der Weltmeisterschaft bleiben

Derzeit fährt die Motorrad-WM 18 Rennen, zwölf davon sind in Europa. Insgesamt fünf finden auf der iberischen Halbinsel statt. Nachdem der Balatonring nicht fertig gebaut wurde, ist Aragón als Ersatz eingesprungen. Obwohl in allen drei Klassen Spanier die Titel gewonnen haben, sind das zu viele Rennen für diese Region. In Zukunft wird die Anzahl dort reduziert und neue Märkte erschlossen werden, wie Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta bestätigt hat. Trotzdem wird Europa weiterhin das Rückgrat der Meisterschaft bleiben.

"Wir werden in neue Länder gehen, aber wir müssen unsere europäischen Wurzeln behalten. Natürlich werden wir nicht weiter fünf Rennen auf der iberischen Halbinsel haben. Insgesamt fünf Veranstaltungen in Spanien und Portugal sind einfach zuviel", wird Ezpeleta von 'Motosprint' zitiert.

Weltweit werden derzeit einige neue Strecken errichtet. Im Schatten der Formel 1 könnte auch die MotoGP diese Anlagen nützen. Abu Dhabi befindet sich in Gesprächen über die Austragung eines Rennens. Es gibt aber noch weitere Pläne: "Alle Länder mit denen wir sprechen liegen außerhalb Europas", so Ezpeleta. "Singapur baut eine neue Strecke, aber auch Indien. Abu Dhabi zeigt Interesse. Wir sind auch in Kontakt mit dem amerikanischen Promoter, der in Texas die neue Formel-1-Strecke bauen will", spricht der Spanier Tavo Hellmund und sein Projekt in Austin an.

Fotoquelle: Repsol

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