Die GP-Kommission hat unter anderem Entscheidungen zur MotGP getroffen

MotoGP 2010

— 09.12.2010

GP-Kommission: Vier Mal Training, einheitliche Startreihen

Ab 2011 bekommt jede Klasse vier Trainingssessions, in jeder Klasse stehen nur drei Fahrer in den einzelnen Startreihen - Beschlüsse zur neuen Moto3

Die Grand-Prix-Kommission hat sich am heutigen Donnerstag in Madrid getroffen und dabei unter anderem Entscheidungen zu den Themen Training, Startreihen und Moto3 getroffen. So wird ab 2011 jede Grand-Prix-Klasse an einem Rennwochenende zwei Trainingstage bekommen. Der MotoGP wurden vier Trainingssessions von jeweils 60 Minuten Länge zugeteilt, der Moto2 vier Sessions von jeweils 45 Minuten Dauer. Die 125er-Klasse bekommt zwei Vormittagstrainings à 45 Minuten und zwei Nachmittagssessions à 30 Minuten.

Außerdem werden die Startreihen für alle Klassen auf drei Fahrer pro Reihe vereinheitlicht. Bisher teilten sich in der Moto2 und der 125er-Klasse vier Piloten eine Startreihe. Eine weitere Entscheidung der GP-Kommission: Künftig sind in allen drei Klassen in der Startaufstellung Generatoren für die Reifenwärmer erlaubt. Ein Beschluss betrifft nur die MotoGP: In der Königsklasse ist nur das von der Dorna bereit gestellte GPS zugelassen.

Die Grand-Prix-Kommission hat zudem einige Eckpunkte für die neue Moto3, die 2012 die 125er-Klasse ablösen wird, festgelegt. So wird es Einheitsreifen, Einheitskraftstoff und eine Einheits-ECU geben. Interessierte Ausrüster können sich jeweils bis zum 28. Februar bei FIM und Dorna bewerben. Die Grand-Prix-Kommission wird ihre endgültige Entscheidung dann am 19. März 2011 bekanntgeben. Außerdem wurden technische Details für die Moto3-Bikes besprochen, zum Beispiel in den Bereichen Motormanagement und Datenspeicherung.

Beteiligt an dem Meeting waren Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta, FIM-Sportdirektor Ignacio Verneda, Hervé Poncharal von der Teamvereinigung IRTA und Herstellervertreter Takanao Tsubouchi, Javier Alonso von der Dorna, der FIM-Sicherheitsdelegierte Claude Danis und Sitzungsleiter Paul Butler.

Fotoquelle: Bridgestone

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