Cal Crutchlow kann es kaum erwarten, endlich wieder den Helm aufzusetzen

MotoGP 2010

— 10.12.2010

Crutchlow: "Ärzte sagen, dass ich in Sepang fahren kann"

Laut den Ärzten gibt es keinen Grund, warum Cal Crutchlow beim Sepang-Test im Februar nicht fahren kann - Der Brite brennt auf sein MotoGP-Debütjahr

MotoGP-Neuling Cal Crutchlow ist zuversichtlich, dass er trotz seiner Schulteroperation in der vergangenen Woche beim MotoGP-Test in Sepang wieder voll fit sein wird. Die Verletzung hatte er sich im Oktober 2009 bei einem Sturz in Portimão zugezogen. Der 25-Jährige brennt auf seinen Einsatz am 1. Februar, schließlich geht er 2011 mit dem Yamaha-Satellitenteam Tech 3 in seine Debütsaison in der "Königsklasse".

Er hielt mit Arzt Len Funk Rücksprache und ist sich nun sicher, dass einem Test in Sepang nichts im Wege stehen sollte: "Der Chirurg und der Physiotherapeut, alle sagen, dass es keinen Grund gibt, dass ich in Sepang nicht fahren kann." Er blickt gegenüber 'motogp.com' zurück: "Ich hatte Ende 2009 meinen Unfall. Die Schulterverletzung war der von Valentino Rossi sehr ähnlich. Da ich aber trotzdem das gesamte Jahr damit gefahren bin, wurde das Schultergelenk abgenützt. Als sie es öffneten, war es schlimmer als erwartet."

Crutchlow kann Arm fast vollständig bewegen

Dennoch zeigt er sich mit der Operation zufrieden: "Sie leisteten die bestmögliche Arbeit und sagten, dass ich mich vollständig erholen sollte. Bis Februar beim Sepang-Test sollte wieder alles in Ordnung sein. Alle waren mit dem Ergebnis der Operation zufrieden." Bereits eine Woche nach der Operation geht es Crutchlow den Umständen entsprechend hervorragend: "Der Arm fühlt sich gut an - wenn ich die Schlinge abnehme, dann kann ich fast alles machen. Die Bewegungsfreiheit ist schon wieder fast vollständig zurück gekehrt, nur der Muskel schmerzt noch etwas, was absehbar war."

Im neuen Jahr möchte er beginnen, den Arm stärker zu belasten: "Ich werde in die USA gehen, um in Kalifornien Anfang Januar zwei Wochen lang Fahrrad zu fahren, dort werde ich auch meine Physiotherapie fortsetzen. Wenn ich dann Mitte Januar wieder zurückkehre, dann kann ich hoffentlich bereits Motorrad fahren. Ich möchte dann sicher gehen, dass ich bremsen kann und den Kräften gewachsen bin."

Spannung vor Sepang-Test

Seine Motivation ist groß, da der erste MotoGP-Test nicht ganz optimal verlaufen ist. Das lag seiner Meinung nach am Kurs in Valencia: "Das ist keine einfache Strecke, um deinen ersten MotoGP-Test zu haben, da sie nicht sehr offen und auch nicht schnell und flüssig ist - es ist eine recht enge Strecke, doch ich bin froh, dass wir dort gefahren sind und ich auf viele Kilometer gekommen bin. Jetzt freue ich mich auf Sepang, wo ich noch nie war. Das sollte aber den anderen MotoGP-Strecken ähnlicher sein - daher ist es gut, dorthin zu gehen."

Der Brite weiß genau, dass er in der ersten MotoGP-Saison noch nicht sein ganzes Potenzial wird ausschöpfen können: "Ich muss in diesem Jahr noch viel lernen. Ich kenne die GP-Motorräder nicht, außerdem muss ich zehn neue Strecken lernen. Das muss schnell gehen, da ich gegen die besten Piloten der Welt fahre."

Fotoquelle: Yamaha

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