Jorge Lorenzo und sein Yamaha-Bike könnten ihre Dominanz 2011 einbüßen

MotoGP 2010

— 15.12.2010

Burgess: Nachholbedarf bei Yamaha?

Jeremy Burgess, der langjährige Crewchief von Valentino Rossi, sieht Yamaha leicht im Hintertreffen - Folgt 2011 ein Dreikampf um die Titel in der MotoGP?

In der abgelaufenen Saison war Jorge Lorenzo nicht zu stoppen. Der Yamaha-Werksfahrer raste speziell in der ersten Jahreshälfte von Erfolg zu Erfolg und setzte sich schließlich überaus souverän gegen seine Verfolger durch. Das Ergebnis war der Gewinn der Weltmeisterschaft, doch 2011 könnte dem Spanier eine steife Brise ins Gesicht wehen. Das vermutet zumindest Jeremy Burgess.

Der langjährige Crewchief von Valentino Rossi rechnet fest damit, dass die MotoGP im kommenden Jahr deutlich umkämpfter sein wird. Ducati und Honda hätten schon 2010 gute Arbeit geleistet und bei Yamaha könnte aufgrund der langen Verletzungspause von Rossi einiges an Entwicklungsarbeit auf der Strecke geblieben sein. Dadurch könnte die Luft für Titelverteidiger Lorenzo dünn werden.

"Jorge sagte schon, dass es 2011 sehr schwierig für ihn werden könnte, wenn er kein schnelleres Bike erhält", wird Burgess von 'Motor Cycle News' zitiert. "Die Honda hat extrem gut funktioniert und vielleicht hat es der Entwicklung der Yamaha nicht gut getan, dass Valentino erstmals nicht über eine komplette Saison hinweg am Ball sein konnte. Die Ducati ist vor allem bei der Beschleunigung gut."

Fotoquelle: Yamaha

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