Casey Stoner schließt eine Abschaffung der elektronischen Fahrhilfen aus

MotoGP 2010

— 23.12.2010

Weniger Elektronik? Stoner glaubt nicht daran

Manch MotoGP-Pilot wünscht sich für mehr Spektakel weniger elektronische Hilfsmittel, doch Casey Stoner glaubt, dass die Sicherheit vorgeht

Wie kann die MotoGP wieder spektakulärer werden? Diese Frage stellen sich einige Toppiloten - und sie haben auch schon eine Antwort darauf. So ist Valentino Rossi nur einer von vielen Fahrern, die sich eine Reduzierung der elektronischen Fahrhilfen wünschen. Sie sind der Meinung, dass es ohne Traktionskontrolle oder Anti-Wheelie-System automatisch mehr Action auf der Strecke gibt.

Doch Casey Stoner, der ab 2011 bei Honda fährt, glaubt nicht daran, dass an den elektronischen Hilfen gerüttelt wird - denn die Sicherheit hat bei den Serienverantwortlichen und den Ingenieuren oberste Priorität. Und so geht der Australier davon aus, dass die Fahrhilfen auch erhalten bleiben, wenn ab 2012 die 1.000-ccm-Ära in der MotoGP beginnt.

"Der Grund, warum es keine Änderungen geben wird, ist, dass es mit der Elektronik wesentlich sicherer ist", wird Stoner von 'Motor Cycle News' zitiert. "Es verhindert diese großen Highsider. Und es hilft auch wirklich, wenn man die Motorbremse am Kurveneingang falsch einsetzt. Oder wenn Gänge fehlen oder mit dem Motor etwas nicht stimmt."

"Wenn irgendetwas mit dem Ducati-Motor passiert ist, dann hat er in den Sicherheitsmodus geschaltet", so Stoner weiter. "Die Elektronik hilft also auch, wenn etwas mit dem Motor nicht passt. Und beim Thema Sicherheit ist sie sehr wichtig, sie hat viele Unfälle verhindert."

Fotoquelle: Bridgestone

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