Dani Pedrosa holte vier Siege, doch nach Motegi waren seine Chancen dahin

MotoGP 2010

— 24.12.2010

Honda-Boss Nakamoto hatte sich von 2010 mehr erwartet

Obwohl 2010 die seit langem beste MotoGP-Saison für Honda war, ist Shuhei Nakamoto enttäuscht - Die Basis stimmt, aber die Ergebnisse immer noch nicht

Eigentlich könnte Honda-Boss Shuhei Nakamoto eine recht zufriedene Bilanz der Saison 2010 ziehen. Es war das bisher erfolgreichste Jahr der Japaner in der Ära der 800er-MotoGP-Maschinen. Dani Pedrosa holte vier Siege und kämpfte mit um den Titel, Andrea Dovizioso gelang regelmäßig der Sprung auf das Podium.

Doch Nakamotos Fazit fällt dennoch enttäuscht aus. Denn es ist Honda erneut nicht gelungen, Rivale Yamaha vom Thron zu stoßen. Pedrosa hatte bis zum Japan-Rennen im Oktober in Motegi Chancen auf den Titel, doch dort zog er sich einen komplizierten Schlüsselbeinbruch zu.

"Wenn Dani in Motegi nicht gestürzt wäre, denn hätten wir glaube ich bis zum letzten Grand Prix mitkämpfen können", sagt Nakamoto gegenüber 'Motor Cycle News'. "Aber leider ist das passiert, und ich bin vom Endergebnis in diesem Jahr enttäuscht. Doch wir müssen es akzeptieren und versuchen, es besser zu machen." Der Honda-Boss ist sich sicher, dass Pedrosa vor allem in Motegi und Sepang gute Siegchancen gehabt hätte.

Denn Pedrosa ist für gewöhnlich drei Zehntelsekunden schneller als Teamkollege Andrea Dovizioso. Und der Italiener wurde in diesen beiden Rennen Zweiter. Mit Doviziosos Leistung war Nakamoto in dieser Saison überhaupt sehr zufrieden: "Er hat große Fortschritte gemacht."

Grundsätzlich sei das Paket aus Fahrern und Maschine besser geworden, aber die Ergebnisse seien immer noch "sehr enttäuschend", so Nakamoto. Nun hofft er auf eine weitere Steigerung 2011: "Unsere Basis war in diesem Jahr gut genug, um mitzukämpfen. Und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr bessere Ergebnisse holen können."

Geht es nach Motorradlegende Kevin Schwantz, muss Honda 2011 sogar besser abschneiden, wenn man nicht zum Flop der 800er-Ära werden will. Im nächsten Jahr sind vier Piloten mit Werks-Hondas am Start: Casey Stoner, Dani Pedrosa, Andrea Dovizoso und Marco Simoncelli. Wenn es Stoner und Pedrosa nicht gelinge, konstant vorn mitzufahren und einen Titel zu holen, dann habe Honda ein Problem, prophezeit der US-Amerikaner.

Fotoquelle: Honda

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