Casey Stoner wechselt die Farben und startet ab 2011 für das Honda-Werksteam

MotoGP 2011

— 08.01.2011

Burgess zweifelt an der Stärke von Honda und Stoner

Ist Casey Stoner das Allheilmittel für das Honda-Werksteam? Ducati-Crewchief Jeremy Burgess hat seine Zweifel an der Aufstellung der Konkurrenz

Die MotoGP-Saison 2011 wirft schon seit geraumer Zeit ihre Schatten voraus, schließlich stehen die Vorzeichen überaus gut: Jorge Lorenzo wird als amtierender Weltmeister gemeinsam mit Ben Spies für Yamaha antreten, Casey Stoner ergänzt Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso bei Honda. Und dann wäre da noch Valentino Rossi, der ab sofort neben Nicky Hayden für Ducati am Gashahn dreht.

Dessen langjähriger Crewchief Jeremy Burgess ist freilich auch in Rot mit von der Partie - und hat seine ganz eigene Meinung zum Kräfteverhältnis im neuen Rennjahr: Der Australier glaubt nicht, dass Honda im Konzert der ganz Großen mitmischen kann. Er wisse nicht, ob Stoner dem Rennstall so weiterhelfen könne, wie sich die Teamleitung das vorstelle, wird Burgess von 'Speedweek' zitiert.

"Honda hat erklärt, sie seien auf der Suche nach einem Topfahrer gewesen. Sie wollen mit Casey Druck auf Dani ausüben. Casey war 2010 allerdings nicht sehr oft überzeugend. Es hat bis Mitte September gedauert, ehe er seinen ersten Grand Prix gewonnen hat. Im Sommer hatte ich manchmal den Eindruck, er würde bereits von Honda bezahlt, weil er ohne Angriffslust hinter Dani herfuhr."

"Es sah so aus, als habe nicht mehr dasselbe Feuer in ihm gelodert wie zu Saisonbeginn", meint Burgess und fügt hinzu: "Ich glaube, Honda hat immer noch nicht genug Trümpfe in der Hand, um die Weltmeisterschaft 2011 zu gewinnen. Casey hat drei Jahre keinen Titel gewonnen. Wie viele Fahrer in der Geschichte haben nach einer so langen Pause noch einmal die WM für sich entschieden?"

"Und egal, wie oft Dani einzelne Rennen gewinnt, er wird die MotoGP-WM vielleicht trotzdem nie für sich entscheiden", meint Burgess. Der australische Crewchief malt ein düsteres Bild: "Gut möglich, dass Repsol und Honda weiter auf die falschen Pferde setzen. Wenn man Casey an den Leistungen von 2010 misst, bin ich nicht restlos überzeugt, dass er die neue Honda-Nummer-eins werden kann."

Fotoquelle: Bridgestone

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