Mies in den Kies: Abflüge gehören im Zweiradsport zum Tagesgeschäft

MotoGP 2011

— 13.01.2011

Sicherheit in der MotoGP: Mehr geht kaum noch

Der tödliche Unfall von Shoya Tomizawa hat in der Zweiradszene eine Diskussion um Sicherheit aufflammen lassen - Carmelo Ezpeleta: "Können kaum noch mehr tun"

Der Unfall von Valentino Rossi im Juni in Mugello und vor allem der tödliche Crash von Moto2-Pilot Shoya Tomizawa im Grand Prix von San Marino haben das Thema Sicherheit im Zweiradsport wieder ins Bewusstsein von Fans und Verantwortlichen gebracht. Allerdings wird man ebensolche Zwischenfälle kaum verhindern können. Rossi flog allein ab, Tomizawa hatte das fatale Pech, dass er von zwei nachfolgenden Motorrädern getroffen wurde.

"Bei solchen Unfällen kann man kaum etwas tun", meint Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta gegenüber 'Reuters'. Der Vermarkter würde die Sicherheit im Grand-Prix-Sport gerne weiter erhöhen, sieht aber nur noch vergleichsweise kleine Stellschrauben, die noch entsprechende Möglichkeiten bieten. Beispielsweise diskutiere man nach Hinweisen der Piloten derzeit ein Kontrollsystem für Reifendrücke und -temperaturen. Ein solches System wurde der Grand-Prix-Kommission vorgeschlagen.

"Aus Sicht der Fahrer könnte so etwas helfen, denn der jeweils aktuelle Reifenstatus war eines der Hauptprobleme des Jahres 2010", erklärt Ezpeleta. Tatsächlich: Vor allem im vergangenen Jahr gab es enorm viele Crashs, die oftmals auf zu niedrige Reifentemperaturen zurückzuführen waren. "Im Falle von Shoyas Unfall haben wir alle Hinweise der Piloten diskutiert. Aber bei so etwas kann man nicht viel tun. Trotzdem geben wir natürlich nicht auf, versuchen alles Machbare umzusetzen."

Fotoquelle: xpb.cc

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