Die in den australischen Farben gehaltene 27 prangt in diesem Jahr auf einer Honda

MotoGP 2011

— 31.01.2011

Stoner: In den Fußstapfen von Mick Doohan

Casey Stoner tritt im Repsol-Honda-Team ein schweres Erbe an - Stolz und jede Menge Zuversicht prägen die Gemütslage des Ex-Weltmeisters

Honda-Neuzugang Casey Stoner ist in diesem Jahr nach 1999 der erste Australier, der in der Königsklasse eine Saison für Repsol-Honda in Angriff nimmt. Sein Vorgänger auf diesem Gebiet ist kein Geringerer als der Fünffach-Champion en suite, Mick Doohan. Doohan gewann seine fünf WM-Titel in den Jahren 1994 bis 1998 allesamt für Honda, vier davon in den Farben des spanischen Mineralölkonzerns Repsol.

Vor diesem Hintergrund spricht Stoner gegenüber 'MCN' von einem "lebenslangen Traum für dieses Team an den Start gehen zu dürfen", der sich zur Saison 2011 nun erfüllt. Angesprochen auf seinen über den Winter vollzogenen Wechsel von Ducati zu Honda, antwortet der Australier: "Aus technischer Sicht ist es sehr enttäuschend, das Team zu verlassen. Gleichzeitig war es schon immer mein Traum gewesen, für das Honda-Werksteam an den Start zu gehen und somit in die Fußstapfen Mick Doohans zu treten."

"Die Entschlossenheit und der Wille, niemals aufzugeben, das sind Eigenschaften, die ich mir bei Doohan abgeschaut habe. Er ist während meiner gesamten Karriere eine Inspiration für mich gewesen", so Stoner, der es genau wie sein berühmter Landsmann seinerzeit in diesem Jahr gleich mit zwei Teamkollegen zu tun bekommt. "Damals fuhren Criville und Okada neben Doohan im Team, so gesehen setzt sich die Geschichte auch in dieser Hinsicht fort", merkt der Australier an.

Der MotoGP-Weltmeister des Jahres 2007 bestritt bereits seine Debütsaison in der Topklasse des Grand-Prix-Sports 2006 für Honda - damals im Satellitenteam von Lucio Cecchinello - bevor er zur Saison 2007 zur Mannschaft aus Bologna wechselte. Den Vertag beim Repsol-Honda-Team unterschrieb der Australier bereits frühzeitig zu Beginn der vergangenen Saison. Dementsprechend erwartungsvoll war er, als er im Rahmen der Valencia-Tests erstmals auf der Werks-Honda saß.

"Das war ein tolles Gefühl, zu verstehen, wie die Maschine funktioniert. Ich habe mich von Beginn an pudelwohl gefühlt. Natürlich gab es hier und da ein paar kleinere Anpassungen, aber insgesamt betrachtet hätte ich mir vom ersten Test nicht mehr versprechen können. Ich kann es kaum erwarten, nach der langen Winterpause in dieser Woche endlich wieder zu fahren", lässt Stoner die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren.

Den Unterschied zwischen der Honda und der Ducati beschreibt der 25-Jährige wie folgt: "Die Charakteristik des Motors ist sanfter", was zur Folge hat, dass er die Maschine mit der rechten Hand deutlich besser kontrollieren könne.

Eine erste Schwäche seines neuen Arbeitsgeräts hat der Australier allerdings bereits ausmachen können. "Wir müssen die Stabilität auf der Bremse verbessern, da sind sich alle Fahrer einig. Wenn uns das gelingt, sollte der Schritt von einem großartigen Paket hin zu einem titelverdächtigen Paket möglich sein", so Stoner.

Fotoquelle: Repsol

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