Jorge Lorenzo kann mit der neuen Yamaha höhere Kurventempi fahren

MotoGP 2011

— 01.02.2011

Lorenzo: Weniger Wheelies, höhere Kurventempi

Jorge Lorenzo wurde am ersten Testtag in Sepang nur von Casey Stoner geschlagen - Der Weltmeister fand nach der Winterpause rasch wieder seinen Rhythmus

Weltmeister Jorge Lorenzo war am ersten Testtag in Sepang gleich wieder vorne zu finden. Einzig Honda-Pilot Casey Stoner war um knapp vier Zehntelsekunden schneller und entriss dem Spanier die Bestzeit. Hauptsächlich ging es für Lorenzo am ersten Tag darum, sich wieder an seine Yamaha zu gewöhnen. Die Ingenieure in Japan haben an der M1 über den Winter weiter gefeilt. Die Verbesserungen konnte Lorenzo sofort spüren.

"Das 2011er Motorrad neigt weniger zu Wheelies, weshalb wir das Gas in den Kurven früher aufreißen können. Daher haben wir ein höheres Kurventempo. Ich bin sehr glücklich, denn es scheint, als wäre jedes Teil etwas besser. Es ist aber keine große Verbesserung. Wir testen hier ein neues Chassis, einen neuen Motor und neue Elektronik, obwohl sie nicht radikal anders sind."

"Ich wünsche mir generell eine bessere Beschleunigung, mehr Kraft und eine bessere Traktion am Hinterrad", erläutert Lorenzo. "Der Rest ist recht gut, speziell beim Bremsvorgang und auch der Kurvenspeed. Morgen werden wir ein weiteres Chassis testen. Außerdem warten wir auf neue Reifen von Bridgestone."

Dass er die erste Bestzeit des Jahres nicht holen konnte, stört Lorenzo nicht. "Ich habe mir keine Gedanken über die Rundenzeiten gemacht, denn es ist erst der erste Test. Es ist auch mein erster Test mit Alpinestars, also musste ich mich an mehrere Dinge gewöhnen. Gegen Ende habe ich etwas härter angegriffen und bin 2:01,9 Minuten gefahren. Ich kann mich noch steigern, aber wir sind schon recht nahe am Optimum."

Teammanager Wilco Zeelenberg ist mit der Leistung beim Auftakt ebenfalls glücklich. "Ich bin sehr zufrieden mit unserem ersten Tag in Sepang. Eigentlich bin ich etwas von Jorges Tempo überrascht, denn normalerweise braucht er nach einer zweimonatigen Pause länger, um in einen guten Rhythmus zu kommen. Da er ein weicher Fahrer ist, vermisst er den Rhythmus während einer langen Pause. Gegen Ende des Tages haben wir nützliche Informationen gesammelt, also konnten wir einige Schritte machen und Entscheidungen treffen."

Fotoquelle: Yamaha

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