Bereits in der vierten Runde fuhr Dani Pedrosa die Tagesbestzeit

MotoGP 2011

— 02.02.2011

Honda das Maß der Dinge in Sepang

Honda bestimmte auch am zweiten Testtag in Sepang das Tempo - Das Trio arbeitete unermüdlich an der Verbesserung der RC212V

Auch am zweiten Testtag in Sepang war die Repsol-Honda-Mannschaft stark unterwegs. Alle drei Piloten klassierten sich in den Top 4. Die Bestzeit ging an Dani Pedrosa in 2:00.770 Minuten. Damit ist der Spanier der erste Pilot, der unter der 2:01 Minutenmarke blieb. Neuzugang Casey Stoner, der am Vortag an der Spitze stand, wurde mit 0,664 Sekunden Rückstand Zweiter. Andrea Dovizios rundete als Vierter das gute Teamergebnis ab.

Mit einem Kracher begann Pedrosa den Tag, denn bereits in seiner vierten Runde brannte er die Bestzeit in den Asphalt, die nur zwei Zehntel über dem Rundenrekord von Valentino Rossi (damals Yamaha) aus dem Jahr 2009 lag. Den Rest des Tages verbrachte der Vizeweltmeister mit Abstimmungsarbeiten. Unter anderem setzte der Spanier den neuen Motor der RC212V ein.

"Ich glaube, ich bin noch nie so schnell auf dieser Strecke gefahren, aber in der Früh ist man noch frisch und ich bin einige gute Runden gefahren", sagt Pedrosa. "Ich bin nicht auf Zeitenjagd gegangen, aber die Streckenbedingungen waren gut und ich habe attackiert. Je näher man am Limit fährt, desto klarer erkannt man die Änderungen am Motorrad, die einen in die richtige Richtung bringen."

"Ich habe heute den neuen Motor getestet, der sich seit Valencia stark verbessert hat. Dazu gab es einige Modifikationen am Chassis und an den hinteren Stoßdämpfern. Morgen werden wir weiter beide Motorräder miteinander vergleichen. Es wäre toll, wenn wir das Chassis und den Motor für den nächsten Test festlegen können."

Neuzugang Stoner arbeitete an den Bremsen, denn am Vortag waren Stabilitätsprobleme aufgetreten. Am Nachmittag verglich der Weltmeister von 2007 den Rahmen für 2011 mit einem neuen, der andere Charakteristiken aufweist. "Gestern haben wir nicht die Bestzeit erwartet. Dafür haben wir uns für heute eine größere Differenz mit dem weichen Reifen ausgerechnet."

"Morgen werden wir weiter die Chassis vergleichen und sehen, in welche Richtung es weitergeht", so Stoner. "Es gibt einige Dinge hier und da, aber diese können bis zum nächsten Test warten. Ich verstehe das Motorrad immer besser. Es fühlt sich immer mehr nach zu Hause an."

Wie am Vortag absolvierte Dovizioso auch am Mittwoch ein anderes Programm als seine Teamkollegen. Der Italiener setzte seine Arbeit am 2011er-Chassis fort und kümmerte sich mit den Öhlins-Technikern um die Vordergabel und die Geometrie der Maschine. Vibrationen in der Kurvenmitte sollten ausgemerzt werden. Außerdem probierte Dovizioso verschiedene Elektronikeinstellungen.

Fotoquelle: Repsol

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