Casey Stoner ist froh, fortan in den Repsol-Honda-Farben antreten zu dürfen

MotoGP 2011

— 05.02.2011

Stoner: "Lorenzo ist der Titelfavorit"

Mit seiner Rückkehr zu Honda erfüllt sich für Casey Stoner ein Traum - Der Australier startet hoffnungsvoll in die neue Saison

Im vorerst letzten Jahr mit 800er-Motoren greift Honda gleich mit vier Werkspiloten nach dem Weltmeistertitel in der MotoGP. Das offizielle HRC-Werksteam wurde durch Casey Stoner, Weltmeister von 2007, ergänzt, Gresini-Pilot Marco Simoncelli erhält ebenfalls Werksmaterial. Entsprechend stark präsentierte sich Honda bei den ersten Testfahrten des Jahres in Malaysia.

In Sepang sicherten sich in der vergangenen Woche an allen drei Tagen Honda-Fahrer die Bestzeiten. Nach Stoners am Dienstag und Dani Pedrosa am Mittwoch trumpfte am Donnerstag Simoncelli auf. Stellvertretend für alle Honda-Piloten sagte der Spanier bei der offiziellen HRC-Teamvorstellung in Tokio am Samstag: "Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Sepang-Tests."

Im Mittelpunkt der Präsentation stand Stoner, der nach vier Jahren bei Ducati 2011 wieder auf einer Honda in der Weltmeisterschaft antreten wird. Der Australier trägt dabei zum ersten Mal die selben Farben wie sein Jugendidol Mick Doohan, der in den Neunziger Jahren insgesamt fünf WM-Titel für Repsol-Honda gewann.

"Ich bin sehr froh, wieder bei Honda zu sein", sagte Stoner. "Teil des offiziellen HRC-Teams zu sein, ist die Erfüllung eines Traums, den ich seit meiner Jugend habe. Sie geben mir ein Paket auf allerhöchstem Niveau. Das erfüllt mich mit großer Zuversicht hinsichtlich der kommenden Saison."

Aus Stoners Sicht bewerben sich in diesem Jahr gleich mehrere Piloten um den WM-Titel. "Normalerweise ist Jorge Lorenzo als Titelverteidiger der Hauptfavorit, aber die Liste der Kandidaten ist ziemlich lang. Dani ist immer dabei, Andrea hat sich stark verbessert und nach den Rundenzeiten, die er in Sepang gesetzt hat, muss man auch Simoncelli nennen."

Seinen eigenen Namen erwähnte Stoner bei dieser Aufzählung nicht. Stattdessen erwähnte er einen aufstrebenden US-Amerikaner und einen italienischen Rekonvaleszenten. "Da ist noch Spies und natürlich Valentino [Rossi; Anm. d. Red.]. Es gibt also einige Fahrer mit großen Hoffnungen. Wir müssen das erste Rennen abwarten, um eine klare Vorstellung davon zu haben, wo jeder von uns steht."

Fotoquelle: Repsol

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