Alvaro Bautista fühlte sich am Mittwoch erneut nicht besonders wohl

MotoGP 2011

— 23.02.2011

Sepang-Test: Bautista geschwächt, Rossi fehlt ganz

Während ein geschwächter Alvaro Bautista für Suzuki immerhin 35 Runden abspult, fällt bei Ducati Valentino Rossi gleich ganz aus

Die Hitze von Malaysia macht einigen MotoGP-Piloten sichtlich zu schaffen. Bereits am Dienstag klagte Tech-3-Pilot Cal Crutchlow über Übelkeit und bekam wegen akuten Flüssigkeitsmangels eine Infusion verpasst, am Mittwoch trat Valentino Rossi mit Halsschmerzen und Erkältungssymptomen bereits am Vormittag den Rückweg ins Hotel an. Der Ducati-Pilot drehte keine einzige Runde auf der Desmosedici.

Da erging es Suzuki-Pilot Alvaro Bautista immerhin schon etwas besser. Wie schon beim ersten Sepang-Test Anfang Februar leider der Spanier auch in dieser Woche unter den tropischen Witterungsbedingungen in Malaysia. Bautista drehte 35 Runden, seine persönliche Bestzeit von 2:02.035 Minuten reichte zu Platz elf im Tagesklassement. Zwischendurch ruhte er sich für zwei Stunden im Streckenhospital aus.

"Im Moment sieht es so aus, als habe das Motorrad eine bessere Haltbarkeit als der Fahrer", scherzte Bautista. "Was für ein Pech, zweimal hintereinander bei den Tests krank zu werden. Ich fühle mich sehr ausgetrocknet, aber ich bin zuversichtlich, dass ich morgen nach vielleicht zwölf Stunden Schlaf wieder fit bin."

Allerdings sei am Mittwoch nicht alles schlecht gewesen, meinte der Suzuki-Pilot. "Wir haben eine Hinterradschwinge ausprobiert, die den Grip am Hinterrad um einen ordentliches Maß verbessert hat, und ein neues Motorenmapping, welches das Motorrad besser aus den Kurven beschleunigen lässt. Ich bin einerseits frustriert, aber andererseits auch glücklich, dass wir die Suzuki seit Ende 2010 um einiges verbessert haben."

Während Suzuki in Sepang in Person von Nobuatsu Aoki immerhin auf einen erfahrenen Testpiloten zurückgreifen kann, der neben dem Stammpiloten Bautista das Entwicklungsprogramm der GSV-R vorantreibt, war Nicky Hayden (12./2:02.208) im Ducati-Werksteam nach Rossis Ausfall auf sich alleine gestellt.

"Das war nicht gerade der ideale Tag, denn wir hatten einige zeitraubende Pannen", erklärte der US-Amerikaner. "Wir hatten geplant, am Ende frische Reifen aufzuziehen und dann zu sehen, wie gut die Veränderungen, die wir vorgenommen hatten, wirklich sind. aber wir hatten ein kleines Problem mit dem Getriebe und dann war nicht mehr genug Zeit, wieder herauszugehen."

Immerhin konnte Hayden 44 Runden zurücklegen, in denen er versuchte, der GP11 das Chattering am Vorderrad auszutreiben. "Es ist noch nicht ganz weg, aber es reicht, um uns jetzt auf andere Dinge konzentrieren zu können", sagte der Weltmeister von 2006. Hayden hofft, dass Rossi nach seinem Ruhetag am Donnerstag wieder fit ist. "Ich habe morgen einen Haufen Arbeit vor mir. Hoffentlich können wir einen großen Schritt nach vorne machen und mit etwas Positivem abreisen."

Fotoquelle: Suzuki

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