Immer am Limit: Marco Simoncelli auf der Suche nach dem Bremspunkt

MotoGP 2011

— 23.02.2011

Honda-Privatiers konzentrieren sich Grundlagenarbeit

Während sich Gresini eindeutig als dritte Kraft im MotoGP-Ranking etabliert, kämpft Toni Elias noch um Anschluss in der MotoGP

Von allen vier Herstellern scheint Honda 2011 nicht quantitativ am stärksten in der MotoGP aufgestellt zu sein. Während das Werksfahrer-Trio auch die zweiten Testfahrten in Sepang an den ersten beiden Tagen eindeutig dominierte, bietet der japanische Hersteller mit den drei vergangenen 250er- bzw. Moto2-Weltmeistern Marco Simoncelli, Hiroshi Aoyama und Toni Elias zudem einen ambitionierten Kundenfahrer-Kader auf.

Allerdings wird Simoncelli in diesem Jahr ebenso wie die offiziellen Werksfahrer mit HRC-Werksmaterial ausgestattet und auch Aoyama kann sich seit Jahren auf die besondere Unterstützung Hondas verlassen. Kein Wunder also, dass sich die beiden Gresini-Piloten bei den bisherigen Testfahrten als dritte Kraft im Teamranking etabliert haben - noch vor den Werksteams von Ducati und Suzuki.

Am Mittwoch gehörten Simoncelli und Aoyama zudem zu den fleißigsten Fahrern auf dem Sepang International Circuit. Der Italiener drehte 52 Runden (6./2:01.033 Minuten) und war auf seiner schnellsten rund vier Zehntelsekunden schneller als sei japanischer Teamkollege (7./2:01.439). "Ich bin wirklich happy, denn seit gestern haben wir unsere Pace verbessert und ich bin auf der Strecke viel schneller", sagte Simoncelli.

"Ich bin zufrieden, denn wir sind bloß acht Zehntel von der Spitze entfernt und haben dabei noch nicht den weichen Reifen benutzt, wie viele andere heute Morgen, als die Asphalttemperaturen günstiger waren", fuhr der 24-Jährige fort. "Meine beste Rundenzeit kam auf harten Reifen und unter ganz anderen Streckenbedingungen zustande. Ich hatte heute einen kleinen Ausrutscher, durch den ich festgestellt habe, dass ich vor der letzten Kurve etwas früher bremsen muss."

Aoyama setzte am Mittwoch setzte am Mittwoch seine am Dienstag begonnene Setup-Arbeit fort. "Wir vergleichen verschiedene technische Aspekte des Motorrads und müssen eine Auswahl vor dem Saisonstart treffen", sagte der Japaner. "Jetzt haben wir eine viel genauere Vorstellung davon, welche Richtung wir einschlagen müssen. Mit meiner Rundenzeit bin ich nicht zufrieden, aber wir waren zu sehr damit beschäftigt, an anderen Dingen zu arbeiten."

Elias fühlt sich immer wohler

LCR-Pilot Elias fiel im Vergleich mit seinen Markenkollegen dagegen deutlich ab. Für den Moto2-Weltmeister reichte nur zum 17. Rang (2:02.941 Minuten). Der Spanier war jedoch mit 60 absolvierten Runden ebenso fleißig wie das Gresini-Duo. "Wir hatten einen weiteren produktiven Tag, an dem es unter diesen tropischen Bedingungen nicht einfach zu fahren war", sagte Elias.

Im Vergleich zu gestern fühle er sich aber schon viel wohler auf der Honda RC212V. "Aber wir haben nach wie vor viel Arbeit vor uns", schränkte der 27-Jährige ein. "Wir haben am Setup gearbeitet und dabei Stärken und Schwächen ausgemacht. Unsere Basisabstimmung ermöglicht es uns, niedrige 2:02er-Zeiten zu fahren, aber heute haben wir uns auf verschiedene Anpassungen konzentriert, anstatt eine einzelne schnelle Rundenzeit anzustreben."

Fotoquelle: Honda

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.