Der grippegeschwächte Alvaro Bautista verzichtete auf einen Longrun

MotoGP 2011

— 24.02.2011

Sepang: Bautista und Barbera machen früh Feierabend

Nach kleinen Ausrutschern am Donnerstag wollen sowohl Alvaro Bautista als auch Hector Barbera kein Risiko mehr eingehen und packen zusammen

Für Alvaro Bautista endete der dritte und letzte Testtag in Malaysia bereits um 13:15 Uhr. Bereits am Vormittag war der Suzuki-Pilot in Kurve neun gestürzt und als er in der Mittagszeit die Folgen seiner tagelangen Erkältung erneut spürte, beendete das Suzuki-Team die zweite von insgesamt drei Testreihen in diesem Winter.

Bautista wurde am Morgen in der Clinica Mobile ein Vitamincocktail verabreicht - derart gestärkt markierte der 26-Jährige gleich in seiner vierten Runde seine persönliche Bestzeit (2:01.194 Minuten), die im Tagesklassement für Platz acht reichte, 1,5 Sekunden hinter dem überragenden Casey Stoner.

"In meinem ersten Run bin ich meine bislang beste Sepang-Zeit gefahren, habe dabei aber sogar ein paar Fehler gemacht. Es hätte eigentlich eine 2:00er-Zeit sein sollen", sagte der Spanier. "Der Test war nicht gerade ideal, denn mein körperlicher Zustand nicht besonders gut und ich konnte heute keinen Longrun fahren. Deshalb entschuldige ich mich bei den Suzuki-Ingenieuren."

Teamchef Paul Denning wollte dem Rückstand zur Spitze nicht all zu viel Bedeutung beimessen. "Wir können uns über den achten Rang nicht beschweren, denn wir alle kennen den Unterschied zwischen Alvaro, dem Testfahrer, und Alvaro, dem Racer", sagte Denning, der sich auch bei Suzuki-Testpilot Nobuatsu Aoki und den Ingenieuren aus der Suzuki-Fabrik in Japan für ihr Mitwirken an den Tests in Malaysia bedankte.

Ähnlich wie Bautista packte auch Aspar-Pilot Hector Barbera am Donnerstag frühzeitig seine Koffer. Nach einem Beinahe-Highsider verspannte sich Barbera die Schulter und begab sich in die Clinica Mobile. "Der Arzt hat mit gesagt, dass es nichts Schlimmes ist und nach ein paar Tagen Ruhe wieder in Ordnung sein wird", meinte der Ducati-Fahrer. Barbera kam somit am Donnerstag nur auf 21 Runden - die wenigsten aller Stammfahrer. Dennoch war der Aspar-Pilot einmal mehr der schnellste Ducati-Pilot im Feld (10.(2:01.346).

Fotoquelle: Suzuki

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