Burgess/Rossi: Colin Edwards traut ihnen auch in diesem Jahr eine Menge zu

MotoGP 2011

— 08.03.2011

Edwards: Rossis Potenzial schwer abschätzbar

Colin Edwards verweist darauf, dass man für eine realistische Einschätzung der Kombination Rossi/Ducati zunächst die Genesung des Piloten abwarten müsse

Tech-3-Pilot Colin Edwards hat sich erst in der vergangenen Woche über seinen ehemaligen Teamkollegen und Ducati-Neuling Valentino Rossi geäußert. In seinen Ausführungen hielt der Texaner fest, dass die bisher durchwachsenen Testergebnisse des neunfachen Weltmeisters Rossi in etwa das derzeitige Leistungsvermögen der neuen italienischen Ehe widerspiegeln. Nun präzisiert Edwards seine Meinung, indem er sagt, das wahre Potenzial der Kombination wird erst ersichtlich sein, wenn der Italiener wieder zu 100 Prozent genesen ist.

Rossi hat bekanntlich bis heute mit den Nachwirkungen seiner Schulteroperation vom November zu kämpfen, weshalb er bei den Testfahrten im Vorfeld der MotoGP-Saison 2011 noch nicht ans absolute Limit gehen konnte und wollte. Unabhängig davon ist die Ducati Desmosedici GP11 noch nicht dort, wo sich Rossi und Teamkollege Nicky Hayden erhofft hatten, dass sie sein wird.

Was den "Doktor" betrifft, so konnte dieser bisher noch keinen Testtag auf dem italienischen Bike in den Top-Ten abschließen. Ex-Teamgefährte Edwards vermutet, dass der Superstar in diesem Jahr seinen gewohnten Fahrstil etwas umstellen wird müssen, um mit der Ducati auf Zeiten zu kommen. Dies sei zum derzeitigen Zeitpunkt aufgrund der Schulterprobleme allerdings noch nicht in vollem Umfang möglich.

Gegenüber 'Motor Cycle News' gibt Edwards zu Protokoll: "Ich habe ihn bisher noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte auf dem Bike gesehen. Sein Potenzial ist daher schwer abschätzbar. Er wird sich umstellen müssen - keine Frage." Nach Meinung des US-Amerikaners wird Rossi diese Herausforderung früher oder später jedoch meistern können. "Es hat Rennen gegeben, in denen er sein Motorrad auf zehn verschiedene Weisen bewegt hat. Valentino kann sich auf alles einstellen, wenn er fit ist."

Aufgrund der Tatsache, dass die in der Vergangenheit überaus erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Rossi und dessen Cheftechniker Jeremy Burgess auch bei Ducati fortgesetzt wird, würde es Edwards nicht wundern, wenn den beiden von Zeit zu Zeit eine faustdicke Überraschung gelingt. "Sie können Dinge sehr schnell verändern. In einer Woche sind sie vielleicht nirgendwo, in der Woche darauf fahren sie das gesamte Feld in Grund und Boden", so Edwards.

Fotoquelle: Ducati

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