Casey Stoner ist bisher in Doha mit Abstand der schnellste Fahrer

MotoGP 2011

— 18.03.2011

Stoner: "Limit der Honda noch nicht gefunden"

Honda-Pilot Casey Stoner holte in Katar alle Trainingsbestzeiten - Trotzdem sieht der Australier noch Verbesserungspotenzial

Casey Stoner war auch am zweiten Trainingstag in Katar der dominierende Mann. Bisher fuhr der Honda-Pilot in jeder Einheit die Bestzeit heraus. Am Freitag konzentrierte sich der Australier auf das Verhalten der RC212V mit gebrauchten Reifen. Obwohl Stoner bisher eine sehr starke Leistung abgeliefert hat, ist er der Meinung, dass er noch lange nicht das Limit der Honda erreicht hat.

"Die meiste Zeit des zweiten Trainings haben wir mit gebrauchten Reifen verbracht, um ein besseres Verständnis damit zu erhalten. Wir sind mit diesen Reifen während einer Renndistanz eine schnelle Runde gefahren. Wir sind also zufrieden", zieht Stoner Bilanz. "Zusätzlich haben wir 30 Runden mit einem Vorderreifen abgespult. Er hat sehr gut funktioniert."

"Wir haben etwas mit dem Reifendruck gespielt, aber generell waren sie die ganze Zeit über konstant. Trotz allem probierten wir heute noch einige Dinge aus. Im ersten Training ist uns keine Verbesserung gelungen, aber am späteren Abend konnten wir einen großen Schritt machen. Ich bin wirklich zufrieden mit der Abstimmung, und wie ich mit dem Motorrad fahren kann."

Vor dem Qualifying ist Stoner der klare Favorit auf die Pole-Position. Im vergangenen November ist der Weltmeister von 2007 zum ersten Mal auf die aktuelle Honda gestiegen. Umstellungsprobleme gab es kaum, wie der Speed zeigt. "Ich habe das Limit der Honda aber noch nicht gefunden. Mir ist das Vorderrad noch nie weggerutscht."

"Ich habe noch nie bis zu diesem Limit attackiert, also weiß ich auch noch nicht, wo sich das befindet. Vielleicht ist das Limit noch etwas entfernt, aber vielleicht fahre ich genau in dem Bereich, wie es sein sollte", wird der Australier von 'Autosport' zitiert. Über eine Runde ist Stoner im Moment praktisch unschlagbar.

Im Rennen ist die Konstanz entscheidend. "Wir wissen, dass im Training alles gut gelaufen ist, aber es ist eine andere Geschichte, wenn jeder auf eine schnelle Runde geht. Wir sind zufrieden mit dem Motorrad, aber wir scheinen aus den Reifen nicht den Grip herausholen zu können, um zu Beginn richtig angreifen zu können. Wir fahren praktisch die gleichen Zeiten, egal ob der Reifen neu oder abgefahren ist."

Wer kann Stoner im Rennen gefährlich werden? Er selbst tippt auf seine Teamkollegen Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso und auf die beiden Yamaha-Werksfahrer Ben Spies und Jorge Lorenzo. "Dani fährt sehr gut. Natürlich erwarte ich ihn vorne. Jorge ist immer sehr konstant. Wenn er eine schnelle Runde fahren kann, dann kann er viele mit diesem Tempo drehen. Andrea ist mit seinem Motorrad immer zufriedener. Ben wird ebenfalls immer schneller und schneller. Man weiß also nicht, wer an die Spitze drängen wird."

Fotoquelle: Honda

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