Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo kämpften lange um den zweiten Platz

MotoGP 2011

— 21.03.2011

Lorenzo behält die Oberhand im Duell mit Pedrosa

Weltmeister Jorge Lorenzo konnte sich beim ersten Rennen in Katar in einem engen Duell gegen Dani Pedrosa durchsetzen - Der Honda-Pilot hat körperliche Probleme

Einzig Weltmeister Jorge Lorenzo konnte beim Saisonauftakt in Katar in die Honda-Phalanx an der Spitze vorstoßen. Gleich in der ersten Runde setzte sich der Yamaha-Pilot an die Spitze. Gegen Casey Stoner und Dani Pedrosa konnte er jedoch nicht lange etwas ausrichten. Die beiden Piloten auf der RC212V setzten sich leicht ab und duellierten sich um die Führung. Gegen Rennmitte musste Pedrosa das Tempo aber drosseln, da sein linker Arm schmerzte.

Lorenzo konnte seinen Landsmann einholen und es entwickelte sich ein beinhartes Duell um die verbliebenen Podestplätze. Schließlich setzte sich der amtierende Weltmeister durch und feierte den zweiten Platz wie einen Sieg. "Ich bin auf dieses Podium stolzer als auf einen Rennsieg. Genau so fühle ich mich", sagt der 23-Jährige nach dem ersten Grand Prix der neuen Saison. "Ich bin sehr stolz auf mich und mein Team, das nie aufgegeben hat und mir das bestmögliche Motorrad vorbereitet hat."

"Vom Start bis ins Ziel habe ich alles gegeben. In jeder Runde war ich am Limit. In einer Kurve wäre ich beinahe gestürzt, aber ich konnte sitzen bleiben und Platz zwei erobern. Das war das Beste, das ich tun konnte." Bereits nach dem Qualifying hatte Lorenzo mit einem Podestplatz spekuliert. Beim Duell gegen Pedrosa hatte er alles gegeben. Der Honda-Pilot musste aufgrund körperlicher Probleme zurückstecken.

"Ich bin enttäuscht", sagt Pedrosa nach dem anstrengenden Rennen. "Nicht was das Rennen betrifft, sondern wegen meiner körperlichen Verfassung. Ich hatte wieder Probleme mit meinem linken Arm. Bereits im Training hatte ich schon etwas gespürt, aber ich war mir nicht sicher, dass es so schlimm sein könnte."

"Gegen Ende konnte ich fast nicht mehr den Lenker halten. In den letzten sieben, acht Runden konnte ich die Kupplung überhaupt nicht mehr betätigen. Ich habe den Arm nur gehalten und habe stark gelitten. Das Motorrad war das ganze Rennen über perfekt. Ich hatte die Chance auf den Sieg, aber ich hatte eine harte Zeit und es war eines der härtesten Rennen meines Lebens."

"Ich weiß nicht was ich tun kann, denn nach der Ruhe über den Winter sollte alles in Ordnung sein", ist Pedrosa ratlos. "Bei den Testfahrten war alles okay. Bei den Wintertests war ich zwar etwas schwach, aber ich habe mich gut gefühlt, also weiß ich nicht was wir tun können. Es tut mir für das Team leid, denn das Motorrad war sehr gut, schnell, und auch in den Kurven perfekt."

"Trotzdem bin ich stolz wie ich gefahren bin. Ich habe mit Casey auf diesem Kurs wie niemand sonst zuvor gekämpft. Aber ich bin auch traurig, weil ich nicht weiß, was die Zukunft bringen wird. Ich werde in zwei Wochen in Jerez sein. Das Motorrad funktioniert dort sehr gut und ich bin dort immer stark. Ich weiß aber nicht, was passieren wird."

Fotoquelle: Honda

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