Die beiden Gresini-Honda-Piloten reisen zuversichtlich nach Jerez

MotoGP 2011

— 29.03.2011

Simoncelli peilt ersten Podestplatz an

Fausto Gresini wähnt Marco Simoncelli bereits auf dem Siegertreppchen - Hiroshi Aoyama hat sich bei den Italienern gut eingelebt

Am kommenden Wochenende gastiert die MotoGP in Jerez. In der 125er-Klasse konnte Marco Simoncelli bereits zweimal auf der 4,4 Kilometer langen Strecke in Andalusien gewinnen, doch in der MotoGP wartet der Gresini-Pilot nach wie vor auf seine erste Podiumsplatzierung. Nach Platz fünf beim Saisonauftakt in Katar wähnt sich Simoncelli allerdings schon in Reichweite.

"Ich war mit dem Rennen in Katar glücklich und zufrieden", sagt der Italiener. "Es war meine bislang beste Leistung in der MotoGP. Darüber hinaus konnte in mit den Besten mithalten und war nicht weit von den Podiumsplatzierungen entfernt. Wir sind gut in die Saison gestartet und das bedeutet, dass wir in Jerez noch besser abschneiden können. Wir haben die Problemchen, die wir in Katar hatten, hinter uns gelassen und uns als Team seit dem vergangenen Jahr verbessert."

Ein Selbstläufer wird die Saison allerdings nicht, das weiß auch Simoncelli: "Wir dürfen nicht glauben, dass wir es schon geschafft hätten, denn die Saison ist lang. Wir wissen, was wir zu tun haben, um noch konkurrenzfähiger zu sein - und das ist der Schlüssel zu guten Ergebnissen. Jerez ist eine meiner Lieblingsstrecken, ich habe hier bei den 125ern meinen ersten Sieg gefeiert."

Für Gresini-Neuzugang Hiroshi Aoyama verlief das erste Rennen in Katar dagegen nicht nach Wunsch. Der Japaner wurde beim Flutlichtrennen in der Wüste nur Zehnter. "Das war nicht das Ergebnis, auf das wir gehofft hatten, aber mit der Arbeit, die wir als Team im Laufe des Wochenendes geleistet haben, war ich zufrieden. Wir haben viele Daten gesammelt, die in Zukunft nützlich sein werden, angefangen in Jerez", glaubt der Honda-Fahrer.

Aoyama erinnert sich gerne an 2009

"Ich bin mir sicher, dass es an diesem Wochenende in Spanien viel besser laufen wird", fährt Aoyama fort. "In Losail bin ich nicht gut gestartet und habe erst in der zweiten Rennhälfte mein Tempo gefunden. Jerez wird eine ganz andere Geschichte, denn wir haben jetzt das Potenzial. Es ist eine schwierige Strecke, aber ich mag sie sehr. Ich erinnere mich gerne an meinen Sieg dort 2009 bei den 250ern - nach einem harten Kampf mit Bautista und Simoncelli. Das war wirklich nett."

Fausto Gresini reist ebenfalls optimistisch nach Spanien. "Ohne die Benzinprobleme, die mit Marcos Körpergröße zusammenhängen, hätte er in Katar sicher noch besser auftrumpfen können. Aber unterm Strich können wir uns nicht beschweren, denn wir wissen, wozu wir im Stande sind und welche Fortschritte wir bereits erzielt haben", sagt der Teamchef.

"Simoncelli ist bereit, um auf dem Treppchen zu stehen, und ich bin sicher, dass er dieses Ziel bald erreichen wird", meint Gresini, der zudem seinen Neuzugang Aoyama lobt. "Ich bin froh, welch gute Arbeitsatmosphäre sich zwischen dem Team und Hiroshi etabliert hat. Denn vom Ergebnis in Katar abgesehen, war es ein positives Wochenende. Hiroshi hat ein größeres Vertrauen in das Potenzial des Motorrads denn je."

Fotoquelle: Gresini

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