Jorge Lorenzo verbesserte gemeinsam mit seiner Crew das Setup der Yamaha

MotoGP 2011

— 02.04.2011

Yamaha: Zufriedenheit nach dem Qualifying

Im Yamaha-Werksteam kann man mit den Startplätzen drei und vier beim Grand Prix von Spanien gut leben - Abstand zu Honda verkürzt

Gegen das Honda-Duo Casey Stoner und Dani Pedrosa hat das Yamaha-Werksteam im Qualifying von Jerez zwar nichts ausrichten können, aber die Laune im Weltmeisterteam weist seit Samstagnachmittag wieder eine aufsteigende Tendenz auf. Jorge Lorenzos Abstand auf die Pole-Position-Zeit von Stoner betrug nur 0,161 Sekunden, der zweite Startplatz war sogar nur drei Tausendstelsekunden entfernt.

Insofern konnte Lorenzo mit dem dritten Startplatz gut leben. "Ich habe von der ersten Runde an maximal Druck gemacht und meine persönliche Bestleistung vom Vormittag verbessert", erklärte der Mallorquiner. "Wir waren unter den Wenigen, die sich bei schwierigeren Bedingungen steigern konnten. Die Strecke war nämlich in einem schlechteren Zustand."

"Als wir die weichen Reifen aufzogen, brachten wir eine Rundenzeit von 1:38.9 Minuten zustande", fuhr Lorenzo fort. "Das ist ziemlich gut, denn damit lagen wir nur wenige Tausendstel hinter Dani und weniger als zwei Zehntel hinter Casey. Wir sind zuversichtlich, was den Rennsonntag anbelangt. Wir haben es auf einen Platz in den Top 3 abgesehen. Wenn sich die Möglichkeit bietet, werden wir nach dem Sieg greifen."

Teamkollege Ben Spies beendete das Qualifikationstraining trotz eines Sturzes in der Schlussphase auf Platz vier. "Das war sicherlich unsere bisher beste Session", sagte der US-Amerikaner. "Hut ab vor meiner Crew, denn bislang war es ein sehr hartes Wochenende. Wir hatten in jeder Trainingseinheit zwei unterschiedliche Bikes am Start, um das richtige Setup zu suchen. Meine Mannschaft leistete großartige Arbeit, um es mir zu gestatten, mich auf dem Bike wohlzufühlen."

"Ich würde nicht sagen, dass ich schon zu einhundert Prozent am Ziel bin, doch im Vergleich zum Freitag ist dies schon eine wesentliche Verbesserung", fuhr Spies fort. "Das ist ganz sicher eine Teamleistung. Ich verlangte sehr viel von ihnen und sie taten wie geheißen. Ich hatte einen kleinen Crash. Es war einer dieser Sorte, von der man schon am Kurveneingang weiß, einen Fehler gemacht zu haben. Ich versuchte noch, langsam zu machen, verlor aber das Vorderrad."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg ist mit den Fortschritten, die dem Team im Verlauf des bisherigen Wochenendes gelungen sind, sehr zufrieden. "Wir haben das Verhalten am Kurveneingang verbessert, ebenso die Agilität. Jorge kann nun schneller und konstanter fahren. Platz drei in der Startaufstellung ist gut. Er hätte sogar auf Pole fahren können. Am Sonntag haben wir es auf Punkte abgesehen und freuen uns darüber, einen Schritt nach vorne gemacht zu haben", sagte der Niederländer.

Teamdirektor Massimo Meregalli fand für die Leistung seiner Mannschaft lobende Worte. "Im Hinblick auf das Rennen sind wir optimistisch", meinte Meregalli, der jedoch nicht davon ausgeht, dass am Sonntag erneut die Sonne über der Rennstrecke in Andalusien scheinen wird. "Jetzt kommt es auf die Wettervorhersage an. Ich würde ein trockenes Rennen vorziehen, aber wenn es nass wird, dann ist es halt so."

Fotoquelle: Yamaha

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