Im Motorradsport hat Doping auch in Zukunft nichts verloren

MotoGP 2011

— 05.04.2011

Anti-Doping-Meeting der FIM

In Jerez wurde ein Anti-Doping-Meeting abgehalten - Die versammelten Fahrer sind glücklich über die Zusammenarbeit mit der FIM

Im Rahmen des Rennwochenendes in Jerez veranstaltete der Motorradweltverband FIM ein Treffen, bei dem die Fahrer Informationen über die neuen Anti-Doping-Richtlinien erhielten. Speziell im Motorsport hat Doping bisher nie eine besondere Rolle gespielt. Trotzdem gibt es Tests, um ganz sicher zu sein. Auf Wusch der Piloten setzten sich die Beteiligten zusammen, um über das Thema zu diskutieren. Speziell die jüngeren Fahrer begrüßten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Informationen zu erhalten.

"Es war eine wundervolle Möglichkeit und das erste Mal, dass die FIM so ein Meeting veranstaltet hat", sagt Doktor David McManus, der medizinische Kommissar der FIM. "Es herrschte eine freundliche und positive Atmosphäre. Die Fahrer waren sehr interessiert und haben viele relevante Fragen gestellt. Ich glaube, sie fanden es hilfreich und informativ. Hoffentlich können wir in Zukunft noch öfter solche Meetings abhalten."

Die Resonanz der Fahrer war durchwegs positiv, wie Sandro Cortese meint: "Es war speziell für die Jüngeren wichtig. Sie haben nicht soviel Erfahrung im Umgang mit den Prozeduren und den Anti-Doping-Kontrollen." Dem pflichtet Rookie Daniel Kartheininger bei: "Ich finde es war sehr wichtig, denn jeder Athlet sollte über Doping bescheid wissen und ohne Doping fit sein."

"Ich hatte den Eindruck, dass die Piloten alles über den Testpool und die Anti-Doping-Regeln erfahren haben", sagt Moto2-Pilot Tom Lüthi. "Es war für die Fahrer eine sehr gute Möglichkeit mit der FIM zu sprechen. Für mich war es ein gutes Meeting." Auch Fahrer der Königsklasse MotoGP nahmen an der Veranstaltung teil.

Andrea Dovizioso findet die Doping-Kontrollen richtig: "Ich wäre glücklich, wenn es noch mehr Kontrollen geben würde. Ich finde auch, dass wir mindestens einmal im Jahr so ein Meeting brauchen, speziell beim Testpool. Ich glaube, dass es für uns Fahrer sehr schwierig ist, die Informationen im Voraus zu erhalten. Hoffentlich wird dieses Prozedere in Zukunft einfacher."

"Das Meeting war sehr nützlich, denn die Anti-Doping-Regeln sind nicht einfach", so Nicky Hayden. "Es dürfen keine Fehler gemacht werden. Wir müssen dabei sein und wissen, was sich so tut." Die Zusammenarbeit ist für Marco Simoncelli ein wichtiger Punkt: "Für einen Fahrer ist es wichtig, dass er Hilfe von der FIM erhält, wenn er sie braucht."

Fotoquelle: Honda

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