Jorge Lorenzo stürzt sich mit Yamaha in die Operation MotoGP-Titelverteidigung

MotoGP 2011

— 19.04.2011

Lorenzo kann sich einen Wechsel nicht vorstellen

Jorge Lorenzo ist bei Yamaha zur Nummer eins aufgestiegen - Einen Wechsel zu einem anderen Hersteller kann sich der Spanier nicht vorstellen

Seit Jorge Lorenzo im Jahr 2008 in die MotoGP gekommen ist, hat der Spanier 15 Rennen gewonnen und sich mit dem Weltmeister-Titel an die Spitze gekämpft. Bereits bei seinem ersten Qualifying in Katar holte er sich die Pole-Position. Es entbrannte ein Yamaha-Stallduell mit Superstar Valentino Rossi. Der neunfache Champion hat das Team schließlich verlassen und schlug bei Ducati ein neues Kapitel seiner einzigartigen Karriere auf.

Damit wurde Lorenzo zur Nummer eins bei Yamaha. Das Team will er auch in Zukunft nicht verlassen. "Ich fahre nun meine vierte Saison für Yamaha und kann mir nicht vorstellen, dass ich für einen anderen Hersteller fahren würde", sagt der Spanier. "In den vergangenen Jahren war Yamaha unter den Topteams. Jetzt müssen wir hart arbeiten, um unsere privilegierte Position zu behalten."

Obwohl Lorenzo nach zwei Rennen die WM anführt, ist die M1 derzeit nicht der Klassenprimus. In Katar war der 23-Jährige als Zweiter der einzige Yamaha-Pilot unter den Top 5. Zuletzt in Jerez holte er sich den Sieg, aber war ebenfalls der einzige M1-Fahrer unter den ersten Sieben. "Mein Motorrad ist sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl darauf."

"Zum ersten Mal muss ich eine Maschine weiterentwickeln. Das ist natürlich eine ganz andere Herausforderung für mich." Mit der Nummer eins auf der Verkleidung ist seine Rolle auch anders. Er ist der Fahrer, den jeder schlagen will. "Ich denke nicht über mich, dass ich Jorge, der Weltmeister bin. Ich glaube an mich und arbeite viel, um an der Spitze zu sein. Das ist alles."

"Alle Fahrer starten mit null WM-Punkten in eine Saison. Die mentale Einstellung ist sehr wichtig, um zu verhindern, dass sich zu großer Druck aufbaut." Mit dem Heimsieg in Jerez hat Lorenzo seine Titelambitionen wieder untermauert. "In Jerez habe ich meine Karriere gestartet. Für mich ist es die beste Strecke in der Welt. Ich kann mir die MotoGP ohne Jerez nicht vorstellen."

"Sie ist etwas ganz Besonderes. MotoGP ohne Jerez wäre wie Tennis ohne Wimbledon, oder Formel 1 ohne Monaco, Basketball ohne den Madison Square Garden. Die MotoGP braucht Strecken wie Jerez und Assen." Trotzdem wird sich in Zukunft auch der MotoGP-Kalender verändern. Die Rennen auf dem Sachsenring und in Brünn haben finanzielle Probleme. Neue Strecken lauern auf ihre Chance. So wurde bereits ein Vertrag mit dem neuen Kurs in Austin (Texas) unterschrieben. Indien und Abu Dhabi warten ebenfalls auf ihre Chancen.

In Indonesien wurde zuletzt im Jahr 1997 gefahren. Das Land ist für die Motorrad-Hersteller sehr wichtig. Lorenzo war im Winter dort zu Besuch und wurde von tausenden Fans stürmisch empfangen. "Ich liebe Indonesien und die Leidenschaft für die MotoGP ist dort unglaublich. Ich würde gerne Jakarta wieder im Kalender sehen. Sie würden es verdienen."

Als nächstes zieht der MotoGP-Tross weiter nach Estoril. Dort hat Lorenzo in den vergangenen drei Jahren gewonnen und ist damit in der Königsklasse unbesiegt. "Ich bin bereit für Portugal. Estoril ist auch eine spezielle Strecke für mich. Ich habe dort drei Siege gefeiert und peile den vierten Triumph in Folge an. Mein Ziel bleibt aber ein Platz auf dem Podium."

Fotoquelle: Yamaha

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.