Die beiden Bestzeiten sorgten für gute Laune bei Marco Simoncelli

MotoGP 2011

— 29.04.2011

Simoncelli spekuliert nach der Bestzeit mit dem Sieg

Gresini-Pilot Marco Simoncelli hat dem ersten Trainingstag in Estoril seinen Stempel aufgedrückt - Auch ein Sturz konnte den Italiener nicht aus der Bahn werfen

Zuletzt in Jerez lag Marco Simoncelli in Führung und war auf dem Weg zu seinem ersten MotoGP-Sieg, doch ein Sturz verhinderte die Sternstunde. Auch sein Gresini-Teamkollege Hiroshi Aoyama war in Spanien gut unterwegs und wollte den Schwung nach Estoril mitnehmen. Das ist aber nur Simoncelli gelungen, der noch immer seinem ersten Podestplatz hinterherfährt. Am Freitag zeigte Simoncelli sein Potenzial und fuhr in beiden Trainings die Bestzeit. Am Nachmittag unterlief dem Italiener ein Sturz, doch niemand konnte später noch schneller fahren als "Super Sic".

"Der Tag ist gut gelaufen und ich bin zufrieden. Ich war schon am Vormittag schnell, aber durch ein paar kleine Änderungen konnte ich auch am Nachmittag an der Spitze bleiben", freut sich der 24-Jährige. "Wir müssen in der ersten Kurve noch mehr Grip bei maximaler Schräglage finden. Das ist das Hauptproblem. Im ersten Training hatten wir noch ein paar Probleme mit den Bremsen, aber das haben wir behoben."

"Mir ist der Sturz passiert, aber ich mache mir keine großen Sorgen, denn ich weiß genau was ich falsch gemacht habe. In Estoril ist es für mich immer gut gelaufen und in diesem Jahr sieht es sehr vielversprechend aus. Im Vorjahr habe ich das Podium nur knapp verpasst, also wäre ein gutes Resultat am Sonntag eine Verbesserung um zwei oder drei Plätze. Im Trockenen sind wir dabei."

"Wir haben mit der gleichen Abstimmung wie in Jerez begonnen und sie hat sehr gut funktioniert. Wir werden sehen, was im Regen passiert, aber wir sollten nicht die gleichen Probleme wie in Spanien haben. Morgen sehen wir weiter - heute sind wir erstmal zufrieden." Simoncelli hielt Weltmeister Lorenzo und Dani Pedrosa (Honda) mit sieben Hundertstelsekunden Vorsprung auf Distanz.

Weniger optimal lief der erste Tag für Aoyama. Als Elfter hatte der Japaner knapp eine Sekunde Rückstand auf seinen Teamkollegen. "Wir haben unterschiedliche Abstimmungsvarianten miteinander verglichen. Das Resultat war interessant. Am Samstag arbeiten wir weiter daran und versuchen unsere Position zu verbessern. Wir werden sehen, wie es im Training läuft. Wir geben unser Bestes, um im Qualifying konkurrenzfähig zu sein."

Fotoquelle: Honda

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