Honda-Pilot Dani Pedrosa hat noch nicht seine volle Stärke wiedererlangt

MotoGP 2011

— 29.04.2011

Pedrosa: Fitness weiterhin unklar

Am ersten Trainingstag in Estoril überprüfte Honda-Pilot Dani Pedrosa seine körperlicher Verfassung nach der Operation vor wenigen Wochen

Honda-Pilot Dani Pedrosa nutzte die beiden Freien Trainings am Freitag in Portugal, um seine körperliche Situation zu überprüfen. Insgesamt spulte der Spanier 38 Runden ab und war dabei schnell unterwegs. Nur 0,064 Sekunden fehlten dem Vizeweltmeister auf seinen Markenkollegen Marco Simoncelli an der Spitze. Das bedeutete den dritten Platz in der Zeitentabelle. Der Speed ist vorhanden, doch ob die Ausdauer über die Renndistanz gut genug ist, kann Pedrosa noch nicht beurteilen.

"Es sollte besser laufen, denn die Platte und die Schrauben sind alle entfernt worden. Als ich nach der Operation aufgewacht bin, hatte ich Schmerzen, aber es war eine Erleichterung, dass alles frei war. Ich hoffe, es läuft besser und ich habe gute Rennen. Das Schlüsselbein wurde im vergangenen Jahr sehr schlimm gebrochen. Es hatte die Form des Buchstaben S", beschreibt Pedrosa. "An mehreren Stellen laufen Nerven und Arterien am Schlüsselbein vorbei. Jetzt ist es gerader. Es gab an einer bestimmten Stelle nicht genug Platz für die Arterie, weshalb das Blut nicht richtig zirkuliert ist."

"Deshalb kann ich nicht sagen, ob die Operation das Problem zu 100 Prozent gelöst hat. Vielleicht muss ich auch noch etwas anderes machen. Ich muss es auf dem Motorrad probieren und das Gefühl testen. Es muss aber besser sein, weil die Platte entfernt wurde. Die Arterie wurde nicht beschädigt, obwohl sie so lange unter Druck stand."

"Es scheint gut auszusehen, was eine große Erleichterung ist. Es sollte gut sein, aber wie sehr weiß ich noch nicht. Es gab verschiedene Operationsmöglichkeiten, aber in der kurz bemessenen Zeit haben wir uns für die cleverste Lösung entschieden." Nach dem ersten Trainingstag ist der 25-Jährige guter Dinge, kann aber keine vorhersage für das Rennen treffen.

"Ich glaube, der erste Trainingstag war positiv. Es ist das erste Rennen nach einer großen Operation, also ist es logisch, dass ich Schmerzen habe. Ich verstehe, dass sie mit mehr Zeit und Behandlung verschwinden werden. Die Schmerzen und einige Krämpfe spüre ich aufgrund der Verspannungen in der Schulter."

"Gegen Ende wollte ich mehrere Runden am Stück fahren, um zu sehen, wie ich mich fühle. Ich bin sieben Umläufe am Stück gefahren, also ungefähr 15 Minuten. Das ist zu wenig für ein definitives Urteil. Sollte es morgen regnen, dann ist ein positives Training wichtig, damit wir eine gute Startposition erobern können."

Fotoquelle: Honda

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