Routinier Loris Capirossi freute sich über seine erste Bestzeit im Jahr 2011

MotoGP 2011

— 30.04.2011

Capirossi fährt Bestzeit bei rutschigen Bedingungen

Routinier Loris Capirossi hat im dritten Freien Training in Estoril die Bestzeit aufgestellt - Die Zeiten sind durch die nassen Bedingungen aber wenig aussagekräftig

Als die Motorrad-Stars am Morgen an die Estoril-Strecke kamen, präsentierte sich der Kurs nass. Im dritten Freien Training der MotoGP regnete es nicht mehr, doch die Piloten entschieden sich für Regenreifen, die genau wie zuletzt in Jerez aus der weichen Mischung bestanden. Es gab trotz der rutschigen Bedingungen keine nennenswerten Vorfälle. Die Strecke trocknete im Verlauf der 45 Minuten auf und gegen Ende wagte sich der eine oder andere Pilot mit Slicks auf die Strecke.

In den letzten Minuten verschob sich das Klassement noch einmal kräftig. Den Anfang machte Routinier Loris Capirossi, der sich mit einem weichen Hinterreifen an die Spitze setzte. Der Pramac-Pilot spielte seine ganze Erfahrung aus und brannte eine schnelle Runde nach der anderen in den Asphalt, da die Reifen kontinuierlich auf Temperatur kamen. Nach Ablauf der Zeit war Jorge Lorenzo noch schnell unterwegs, doch der Yamaha Pilot konnte "Capirex" nicht von der Spitze verdrängen.

Somit holte sich Capirossi in 1:44.515 Minuten seine erste Bestzeit in diesem Jahr. Zum ersten Mal stand auch eine Ducati im Jahr 2011 auf dem ersten Platz. Lorenzo landete eine halbe Sekunde dahinter an der zweiten Stelle, gefolgt von Nicky Hayden (Ducati). Der US-Amerikaner lag bereits eine Sekunde zurück, was zeigt, dass die Zeiten wenig Aussagekraft hatten. Trotzdem wurde Capirossi von seiner Pramac-Mannschaft mit Applaus an der Box empfangen.

Valentino Rossi komplettierte das gute Resultat für Ducati mit Platz fünf. Bereits beim letzten Rennen in Jerez hatte sich gezeigt, dass die Desmosedici GP11 unter nassen Bedingungen konkurrenzfähig ist. Auf den Plätzen fünf bis neun versammelte sich die geballte Honda-Armada. Casey Stoner lag an der Spitze dieser Gruppe und hatte schon drei Sekunden Rückstand. Der Australier war nicht mit Slicks unterwegs.

Dahinter folgten Andrea Dovizioso, Dani Pedrosa, Toni Elias (LCR) und Marco Simoncelli (Gresini). Randy de Puniet (Pramac) wurde mit 6,3 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Zehnter. Gut unterwegs war wieder Rookie Karel Abraham (Ducati), der auf Platz elf munter im Mittelfeld mitmischte. Die beiden Yamaha-Piloten Colin Edwards (Tech 3) und Ben Spies ließen es ebenfalls ruhig angehen und klassierten sich an der zwölften und 13. Stelle

Aspar-Pilot Hector Barbera klassierte sich nach sieben Runden auf dem 14. Platz, gefolgt von Hiroshi Aoyama auf der zweiten Gresini-Honda. Das Schlusslicht bildete Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha), für den die Estoril-Strecke neu ist. Rückkehrer Alvaro Bautista verzichtete auf das Training und blieb an der Box. Bei den rutschigen Bedingungen wollte der Suzuki-Pilot nach seiner schweren Verletzung kein Risiko eingehen.

Fotoquelle: Pramac

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