Jorge Lorenzo kommt nun etwas besser mit seiner Yamaha-Maschine zurecht

MotoGP 2011

— 03.05.2011

Yamaha: Lorenzo wittert einen Fortschritt

Mit neuen Teilen und einem verbesserten Setup will Yamaha schon in Le Mans etwas schneller sein - Jorge Lorenzo: "Fühle mich wieder richtig wohl"

Yamaha geht gestärkt aus dem Montagstest der MotoGP hervor. Unmittelbar nach dem Rennen in Estoril absolvierten Jorge Lorenzo und Ben Spies einige Proberunden auf dem portugiesischen Kurs, um die M1 weiter zu verbessern. Eine neue Schwinge, neue Aufhängungs-Teile sowie ein neues Setup bei der Elektronik verhalfen dem Fahrerduo prompt zu etwas mehr Grip mit dem Yamaha-Bike.

Lorenzo setzte diese Neuerungen ausgezeichnet um und landete in 1:36.316 Minuten rund eine Zehntel hinter dem Tagesschnellsten Marco Simoncelli (Gresini) auf dem zweiten Platz - nach stattlichen 91 Runden. "Ich bin sehr zufrieden mit diesem Test", sagt der Spanier. "Vorher fühlte ich mich am Kurveneingang nicht wirklich sicher. Zuletzt waren wir auf der Bremse nicht bei der Musik."

"Im vergangenen Jahr und 2009 war das noch anders. Jetzt fanden wir etwas am Chassissetup, wodurch alles viel besser funktioniert", berichtet der MotoGP-Titelverteidiger. "Wir probierten einige Einstellungen aus dem vergangenen Jahr und nun läuft es viel runder. Jetzt fühle ich mich wieder richtig wohl. Ich denke, nun dürften wir in den Kurven wieder etwas schneller sein", meint Lorenzo.

"Mit diesem neuen Setup hätten wir im Rennen wahrscheinlich besser abschneiden können. Ich freue mich daher schon sehr auf Frankreich. Wir wollen nämlich weiterhin um Podestplätze kämpfen, auch wenn es in Le Mans schon wieder ganz anders aussehen kann. Estoril ist außerdem eine recht seltsame Strecke, um zu testen. Es hat viele Bodenwellen und der Kurs selbst ist recht eng."

"Le Mans ist etwas anders, doch das Setup, das wir hier gefunden haben, sollte dort trotzdem gut funktionieren", erklärt der Yamaha-Fahrer. Stallgefährte Spies klassierte sich in 1:37.421 Minuten auf dem siebten Rang und zeigt sich nach 69 Runden ebenfalls recht zufrieden. "Es war ein ordentlicher Testtag - vor allem im Hinblick auf die Ergebnisse vom Sonntag", sagt der US-Amerikaner.

"Am Montag begannen wir bei Null, also war unsere Session okay. Am Nachmittag lernten wir etwas, das uns in Le Mans durchaus zugute kommen sollte", meint Spies. "Eben dies hatten wir bisher nicht ausprobiert. Wir konnten unsere Zeiten sukzessive verbessern. Ich gab mein Bestes mit dem mir zur Verfügung stehenden Material. Jetzt freue ich mich auf Le Mans, wo ich von vorne anfangen will."

Fotoquelle: Yamaha

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