Augen zu und durch: Dani Pedrosa hat in Frankreich die WM-Führung vor Augen

MotoGP 2011

— 12.05.2011

Pedrosa: Trotz Müdigkeit die WM-Führung im Blick

Dani Pedrosa reist angeschlagen zum Grand Prix von Frankreich - Lokalmatador Randy de Puniet ist laut eigener Aussage wieder fit

Nach seinem Sieg in Estoril liegt Dani Pedrosa in der Fahrer-Weltmeisterschaft nur noch vier Punkte hinter Titelverteidiger Jorge Lorenzo. Mit einem Sieg beim Grand Prix von Frankreich am Sonntag würde der Honda-Pilot die Führung in der Gesamtwertung übernehmen. Doch Pedrosa stapelt vor dem Rennen auf dem rund 4,2 Kilometer langen Bugatti Circuit tief.

"Ich hoffe, dass ich hier dieses Wochenende gut sein kann, denn ich werde noch immer etwas Schmerzen haben", sagte der Spanier auf der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag. "Aber ich denke, dass es nach der Operation und Genesung nichts Außergewöhnliches mehr passieren wird. Im Moment bin ich noch ausgelaugt, aber ich hoffe, ich kann mich dieses Wochenende verbessern."

Im Gegensatz zu manch anderem Piloten fährt Pedrosa durchaus gerne auf der Kurzanbindung der legendären Rennstrecke in Le Mans. "Es ist eine Strecke, auf welcher ich schon ein paar MotoGP-Podeste und Pole-Positions hatte. Darum bin ich happy hier zu sein", sagt der Honda-Pilot, der die WM-Führung vor Augen hat. "Bei den ersten drei Rennen auf dem Podest zu stehen, mit diesen Problemen, war für mich sehr gut. Die Meisterschaft ist sehr lang und wir müssen versuchen, den Rhythmus in jedem Rennen zu halten."

Lokalmatador Randy de Puniet war zuletzt ebenfalls angeschlagen, behauptet aber, inzwischen wieder vollkommen fit zu sein. "Nach Estoril hatte ich starke Schmerzen und war für dieses Wochenende hier nicht allzu zuversichtlich. Aber seit Montag lebe ich ohne Schmerzen und jetzt bin ich körperlich bei hundert Prozent, was bedeutet, dass ich mich auf das Motorrad konzentrieren kann", meinte der Pramac-Pilot.

"Ich will hier wirklich ein gutes Rennen haben, denn es ist wichtig, dass die Saison jetzt richtig losgeht", fügte der Franzose an. "Ich bin recht zuversichtlich und hoffe, dass das Wetter gut bleibt. Das Motorrad ist gut und ich werde mein Bestes geben, um der Beste der Kundenpiloten zu sein."

Edwards hofft auf den Yamaha-Faktor

Dies hofft auch Colin Edwards, der beim Heimrennen seines Tech-3-Teams besonders stark auftrumpfen möchte. "Mit dem neuem Chassis, der Elektronik und dem Motor geht das Motorrad gut", sagte der US-Amerikaner. "Darum freue ich mich auf dieses Wochenende und vor allem darauf, weiter die Pace zu halten."

Edwards gehört zu jenen Piloten, welche die französische Rennstrecke mögen. "Ich weiß eigentlich gar nicht genau, warum das so ist. Ich denke, dass einfach das Motorrad sie mag. Aber es ist wirklich ein sehr harter Wettkampf da draußen und so wird es auch dieses Wochenende sein", vermutet Edwards.

Fotoquelle: Honda

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