Honda-Pilot Casey Stoner war in allen Freien Trainings der schnellste Mann

MotoGP 2011

— 14.05.2011

Drittes Training: Stoner führt Honda-Quartett an

Casey Stoner ist auch im dritten Freien Training in Le Mans der schnellste Mann - Ducati-Pilot Nicky Hayden ist als Fünfter wieder erster Honda-Verfolger

Das dritte Freie Training der MotoGP in Le Mans ging ohne große Ereignisse über die Bühne. Es zeigten sich aber zwei Dinge deutlich: Honda hat die beste Maschine auf dem französischen Kurs. Am Vortag war Casey Stoner der schnellste Pilot und auch am Samstagvormittag gab der Australier das Tempo vor. Zwei Minuten vor Ablauf der Zeit setzte sich aber Marco Simoncelli auf der Gresini-Maschine an die Spitze. Als die Zielflagge gefallen war, holte sich Stoner mit Bestzeiten in allen Sektoren und einer Runde in 1:33.815 Minuten den Platz an der Sonne zurück.

Der Honda-Neuzugang war schlussendlich um 0,260 Sekunden schneller als der Italiener. Stoner geht nach seinen drei Bestzeiten als heißer Favorit in das Qualifying am Nachmittag. Andrea Dovizioso meldete sich mit der drittschnellsten Runde in der Spitzengruppe. Estoril-Sieger Dani Pedrosa komplettierte die Honda-Armada auf den ersten Plätzen. Der Spanier hatte einen Rückstand von sieben Zehntelsekunden auf seinen Teamkollegen Stoner.

Pedrosa kam, wie viele andere Piloten auch, nicht an seine Zeiten vom Vortag heran. Gegen Ende des Trainings nahm der 25-Jährige seinen linken Arm vom Lenker und ruhte ihn auf dem Tank aus. Die letzten Minuten verbrachte Pedrosa an der Box. Nicky Hayden bestätigte seine gute Form vom Vortag und war wieder erster Verfolger des Honda-Quartetts. Auf Platz fünf fehlte dem Ducati-Piloten aber bereits eine Sekunde auf Stoner.

Vorjahressieger Jorge Lorenzo kam mit seiner Yamaha nicht über Rang sechs hinaus. Der Rückstand ist im Vergleich zum Vortag größer geworden. Valentino Rossi hatte weiterhin mit einer unruhigen Ducati zu kämpfen. Platz sieben ist eine leichte Verbesserung, doch 1,4 Sekunden Rückstand bedeuten noch viel Arbeit. Hinter dem neuen Ducati-Piloten reihten sich drei weitere Yamahas ein.

Routinier Colin Edwards (Tech 3) war knapp schneller als Werks-Pilot Ben Spies. Rookie Cal Crutchlow (Tech 3) zeigte mit Platz zehn eine weitere gute Leistung auf einer Strecke, die er nie zuvor gesehen hatte. Hiroshi Aoyama (Gresini-Honda) belegte den elften Rang. Eine starke Leistung zeigte ein weiterer Neuling.

Karel Abraham (Ducati) hatte am Freitag mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Am Samstagvormittag lief es besser, wie Platz zwölf zeigte. Auf Stoner fehlten dem Tschechen zwar immer noch 1,9 Sekunden, doch eine halbe Sekunde Rückstand auf Rossi mit Werksmaterial ist eine beachtliche Leistung.

Suzuki-Speerspitze Alvaro Bautista ist nach seinem Beinbruch noch nicht komplett fit. Trotzdem spulte der Spanier ein normales Trainingsprogramm ab und reihte sich mit einem neuen Chassis auf Platz 13 ein. Lokalmatador Randy de Puniet (Pramac-Ducati) wurde vor Hector Barbera (Aspar-Ducati) 15. Routinier Loris Capirossi (Pramac-Ducati) war eine Zehntelsekunde schneller als Toni Elias (LCR-Honda), der einmal mehr Letzter war.

Fotoquelle: Honda

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