Casey Stoner startet nach seine Pole-Position zuversichtlich in das Rennen

MotoGP 2011

— 14.05.2011

Le Mans: Die Stimmen aus der ersten Startreihe

Casey Stoner kommt auf dem Bugatti Circuit blendend zurecht - Marco Simoncelli hat ein gutes Setup gefunden

Die Honda-Dominanz auf dem Bugatti Circuit von Le Mans fand auch in der Qualifikation zum Grand Prix von Frankreich seine Fortsetzung. Casey Stoner sicherte sich vor seinen Markenkollegen Marco Simoncelli und Andrea Dovizioso die Pole-Position. Anschließend blickte der Australier zunächst noch einmal auf den vergangenen Grand Prix in Portugal zurück.

"In Portugal ist es nicht so gut gelaufen, da haben wir zu Beginn des Rennens zu viel Zeit verloren, nachdem wir Marco auf kalten Reifen haben stürzen sehen", sagte Stoner. "Aber hier befinden wir uns auf einer Strecke, bei der wir vor allem in den Trainings immer sehr gut waren, aber das nie in eine gute Position im Rennen haben umsetzen können. Bis jetzt hat an diesem Wochenende alles ziemlich gut funktioniert und wir haben auch beim Setup seit Estoril nicht allzu viel verändert."

"Wir fahren jetzt mit den 2011er-Gabeln, da wir in Portugal einen kleinen Test hatten, bei dem wir sie einstellen konnten", fuhr der Weltmeister von 2007 fort. "Wir entwickeln uns Schritt für Schritt und ich gewinne immer mehr Selbstvertrauen. Die Strecke wird immer besser, je mehr Runden darauf gefahren werden."

Gegenüber 'Sport1' ergänzte Stoner: "Das ist keiner meiner Lieblingskurse, aber um ehrlich zu sein bin ich hier immer ganz gut zurechtgekommen. Die Strecke ist okay, nicht zu rutschig. Jetzt warten wir mal, wie das Wetter morgen wird. Hoffentlich werden wir ein gutes Rennen haben."

Simoncelli verpasste seine erste Pole-Position in der MotoGP nur um 59 Tausendstelsekunden. "Ich mit der Abstimmung meines Motorrads zufrieden", stellte der Gresini-Pilot dennoch fest. "Wir haben seit gestern gut gearbeitet und uns in jedem Training stark verbessert. In manchen Kurven vermisse ich beim Bremsen noch etwas das Vertrauen ins Vorderrad. Aber ich bin dennoch zufrieden und für morgen zuversichtlich. Dann werde ich ums Podium und um den Sieg kämpfen."

Simoncellis italienischer Landsmann Dovizioso war nach dem Qualifying etwas überrascht. "Ich hatte nicht erwartet, in der ersten Startreihe zu stehen", gab der Honda-Pilot zu. "Ich war schon gestern mit meinem Tempo zufrieden, aber wir schafften einfach keine gute Rundenzeit. Heute Morgen war ich wirklich schnell und für den Nachmittag haben wir unsere Abstimmung ein klein wenig verbessert."

"Wir sollten die richtige Pace für das Rennen haben und um das Podium kämpfen können", sagte Dovizioso im Hinblick auf den Grand Prix am Sonntag. "In diesem Jahr auf Siegertreppchen zu fahren ist sehr schwierig. Ich möchte mich beim Team bedanken, denn wir haben in Portugal einen großen Schritt gemacht."

Fotoquelle: Repsol

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