Weltmeister Jorge Lorenzo hatte keine Chance gegen die Honda-Konkurrenz

MotoGP 2011

— 14.05.2011

Lorenzo: "Pedrosa und Dovizioso nicht so weit weg"

Jorge Lorenzo wittert vom fünften Startplatz eine Chance auf das Podium - Yamaha-Teamkollege Ben Spies feilt noch an der Abstimmung für den französischen Kurs

Yamaha hat sich im Vergleich zum Vortag zwar gesteigert, gegen die Honda-Übermacht konnte die Werksmannschaft in der Qualifikation für den Grand Prix von Frankreich aber nichts ausrichten. Weltmeister Jorge Lorenzo fand durch Änderungen an der Abstimmung eine Sekunde, doch seine Bestzeit war trotzdem um 0,553 Sekunden langsamer als die Pole-Runde von Casey Stoner.

Lorenzo versuchte mehr Grip an seiner M1 zu finden, und außerdem die Wheelies in der Beschleunigungsphase vermindern. Von Platz fünf wird der Spanier die Jagd auf die Honda-Armada beginnen. "Wir werden Rundenzeiten um 1:34.0 bis 1:34.1 Minuten versuchen. Wenn wir das schaffen, können wir vielleicht um das Podium kämpfen", schildert Lorenzo seine Situation.

"Wenn anderen Fahrern Fehler passieren, oder nicht ganz so schnell sind, dann können wir vielleicht auch um mehr kämpfen. Das ist unser Ziel und das versuchen wir zu erreichen. Ich bin optimistisch, denn wir sind nicht weit von Pedrosa und Dovizioso weg. Wenn ich meinen Fahrstil verbessere und wir noch etwas schneller werden - und sie gleichzeitig etwas ins straucheln geraten, dann können wir mit ihnen kämpfen."

Mehr Probleme gab es auf der anderen Seite der Garage. Ben Spies war als Achter der langsamste Yamaha-Pilot in der Qualifikation. "Es war okay", lautet der Kommentar des Texaners. "Ich bin auf meiner schnellsten Runde etwas aufgehalten worden, aber ich habe mein Vertrauen und mein Gefühl für das Motorrad über das Wochenende gesehen kontinuierlich aufgebaut."

"Wir werden noch eine Änderung vornehmen, durch die wir hoffentlich etwas finden. Ich habe ein gutes Tempo für das Rennen und bin zuversichtlich, dass ich vernünftige Punkte holen kann." Trotz des unterlegenem Materials führt Lorenzo nach drei Rennen die Weltmeisterschaft vier Punkte vor Honda-Pilot Dani Pedrosa an. Spies ist nach seinen zwei Ausfällen mit zehn Zählern abgeschlagen 14.

"Wir arbeiten noch daran, das Motorrad für Ben komfortabler zu machen", sagt Teamdirektor Massimo Meregalli, mit dem der US-Amerikaner bereits in der Superbike-WM zusammengearbeitet hat. "Wir hoffen, wir finden noch etwas bei der Rennabstimmung, damit er sein volles Potenzial abrufen kann."

Fotoquelle: Yamaha

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