Valentino Rossi feilt in Mugello an dem neuen Prototypen für 2012

MotoGP 2011

— 26.05.2011

Rossi testet Ducati GP12 in Mugello

Valentino Rossi absolviert einen Testtag mit der neuen Ducati für 2012 in Mugello - Auch das neue Superbike wird auf Herz und Nieren überprüft

Ducati arbeitet weiter an der Zukunft. In Mugello finden heute Donnerstag Testfahrten mit der neuen GP12 für die kommende MotoGP-Saison und mit der neuen Superbike-Maschine für das nächste Jahr statt. Der italienische Hersteller ist im Vergleich zu den japanischen Giganten von Honda und Yamaha ein Winzling. Deshalb wurde schon früh mit der Entwicklung der neuen Motorräder begonnen. Als für die Saison 2007 der Hubraum in der MotoGP auf 800 Kubikzentimeter gesenkt wurde, war Ducati ebenfalls schon früh auf Teststrecken unterwegs. Mit Erfolg, denn Casey Stoner hatte damals den stärksten Motor zur Verfügung und gewann den WM-Titel.

Um die Entwicklung der neuen Desmosedici mit 1.000 Kubikzentimetern Hubraum kümmert sich Valentino Rossi. Abgesehen von den Testfahrten am Montag nach einem Grand Prix dürfen die Stammfahrer eigentlich keine Motorräder während der Saison testen. Da 2012 neue Maschinen zum Einsatz kommen, hat der Weltverband FIM acht zusätzliche Testtage für die neuen Prototypen erlaubt. Nachdem Nicky Hayden und Rossi die GP12 im April in Jerez getestet haben, ist die Ausfahrt in Mugello der dritte dieser acht genehmigten Tage.

Trotz der verhältnismäßig geringen Ressourcen arbeitet Ducati emsig. Rossi steht bereits ein neues Chassis für die aktuelle Maschine zur Verfügung. Ein neuer Motor wird zum Einsatz kommen, wenn der erste Motorenzyklus beendet ist. Ein Fahrer darf in einer Saison nur sechs Triebwerke einsetzen. Parallel dazu läuft die Entwicklung der neuen Maschine, mit der Rossi in Zukunft um den WM-Titel kämpfen soll.

Der neunfache Weltmeister wird in Mugello nicht alleine seine Runden drehen. Danilo Petrucci testet die neue Superbike-Maschine für das kommende Jahr. Das Triebwerk hat wie gewohnt 1.200 Kubikzentimeter Hubraum und wird das Modell 1098 ersetzen, mit dem Carlos Checa in dieser Saison vier Rennen gewonnen hat. Das neue Motorrad soll über einen ähnlichen Rahmen wir die MotoGP-Maschinen verfügen, aber nicht aus Kohlefaser, sondern aus Aluminium bestehen.

Die 1.200er-Maschine wird in den Spezifikationen Superbike und Superstock getestet, um an der Konkurrenzfähigkeit zu arbeiten. Um das Projekt kümmert sich Ernesto Marinelli, der im Ducati Werksteam gearbeitet hat und sich nun um die Motorräder von Checa im Althea-Team kümmert. Die Straßenmaschine, auf der das Rennmotorrad basiert, hat bisher keinen Namen und wurde auch noch nicht offiziell vorgestellt. Derzeit läuft sie auf den Prüfständen in Bologna.

Neben Ducati ist bisher nur Honda mit dem neuen MotoGP-Prototypen gefahren. Yamaha wird die neue Maschine nach dem Italien-Grand-Prix erstmals testen. Suzuki hat noch keine endgültige Entscheidung für die Zukunft getroffen.

Fotoquelle: Ducati

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