Valentino Rossi und Jeremy Burgess arbeiten unermüdlich an Verbesserungen

MotoGP 2011

— 09.06.2011

Burgess: "Wir kommen der Spitze näher"

Ducati hat die Lücke zur Spitze verkleinern können - Technik-Guru Jeremy Burgess erhofft sich von den Updates für Assen weitere Fortschritte

Langsam aber kontinuierlich nähert sich Valentino Rossi mit der Ducati der Spitze. In den vergangenen vier Rennen wurde der neunfache Weltmeister dreimal Fünfter. Obwohl sich die Position mit Ausnahme von Estoril, wo der Italiener von der Kollision der beiden Honda-Piloten Marco Simoncelli und Dani Pedrosa profitierte und Dritter wurde, gleich blieb, ist der Zeitrückstand geringer geworden. Beim Saisonauftakt in Katar fehlten Rossi 16,4 Sekunden auf Sieger Casey Stoner (Honda). Zuletzt in Barcelona waren es 7,3 Sekunden.

Für Assen gibt es eine weitere Verbesserung am flexiblen Kohlfaserrahmen der GP11. Technik-Guru Jeremy Burgess erwartet sich davon weitere Fortschritte. "In Katar und Portugal waren wir 16 Sekunden hinter der Spitze, in Le Mans waren es 14 und zuletzt in Spanien sieben. Die Platzierung hat sich zwar verbessert, aber wir kommen näher. Wir müssen noch weitere Verbesserungen finden."

"Wir müssen weiter Schritte machen, aber wir lagen weit zurück. Wir versuchen ein Motorrad zu entwickeln, mit dem man schnell und sicher die gesamte Saison fahren kann und nicht nur zwei oder drei Rennen im Jahr", wird Burgess von 'Motor Cycle News' zitiert. "Wir haben den richtigen Mann für den Job und ich erwarte einen weiteren Fortschritt in Assen. Vielleicht wird sich das in Holland nicht auszahlen, weil es nur ein kleiner Schritt ist, aber wir können das probieren und unser Material verbessern."

Neben den technischen Updates hat sich auch Rossis Fitness entschieden verbessert. Die angeschlagene Schulter, die bei den Wintertests in Sepang noch große Probleme bereitete, ist fast wieder in Ordnung. Deshalb will Burgess einige Abstimmungsvarianten, die in Malaysia probiert wurden, noch einmal testen. "Es gibt einige Einstellungen, die ich noch einmal mit ihm durchgehen möchte. Ich denke, das wäre vorteilhaft."

"Ich glaube, wir können relativ leicht Fortschritte machen, aber wir hatten das schon probiert und es war eine große Veränderung des Motorrades. Als wir das probiert haben, war Valentino körperlich nicht auf der Höhe. Wir haben bei einigen Änderungen nicht die richtigen Antworten von ihm erhalten, weil er einfach nicht fit genug war, um das Motorrad zu verstehen."

Obwohl Rossi in Barcelona von der Gesamtzeit aufgeholt hat, hatte sich Burgess etwas mehr erwartete, denn der Circuit de Catalunya zählt zu den Lieblingsstrecken des Superstars. "Wir waren zwar nur sieben Sekunden zurück, aber ich dachte, der Kurs würde ihm entgegenkommen. Ich dachte wir hätten vorne mitmischen können, aber wir waren nicht weit weg. Im letzten Sektor hatte er die größten Probleme. Nur Lorenzo und Casey waren dort schneller."

Fotoquelle: Ducati

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