Im ersten Freien Training in Silverstone dominierte Casey Stoner klar

MotoGP 2011

— 10.06.2011

Silverstone: Stoner dominiert den Auftakt klar

Honda-Pilot Casey Stoner fährt im ersten Freien Training in Silverstone in seiner eigenen Liga - Jorge Lorenzo hat als Dritter bereits eine Sekunde Rückstand

Das erste Freie Training der MotoGP in Silverstone stand ganz im Zeichen von Casey Stoner. Der Honda-Pilot dominierte von seiner ersten schnellen Runde an. Schlussendlich knackte der dreifache Saisonsieger als einziger Fahrer die Marke von 2:04 Minuten. Mit einer Zeit von 2:03.748 Minuten fuhr der Australier klar in seiner eigenen Liga. Marco Simoncelli auf einer weiteren Werks-Honda hatte als Zweiter bereits 0,659 Sekunden Rückstand. Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) hatte auf Platz drei bereits mehr als eine Sekunde Rückstand.

Hinter dem Yamaha-Piloten ging es dann eng zu. Nicky Hayden war der schnellste Ducati-Pilot auf Platz vier, 1,030 Sekunden hinter Stoner. Andrea Dovizioso, der vor zwei Jahren in Donington seinen bisher einzigen Grand-Prix-Sieg feierte, folgte als Fünfter. Für Jubel auf den Tribünen sorgte Lokalmatador Cal Crutchlow. Der MotoGP-Neuling kennt den umgebauten Traditionskurs aus der Superbike-WM und setzte mit Platz sechs ein weiteres Ausrufezeichen.

Damit war der Tech-3-Pilot schneller als Ben Spies auf der zweiten Werks-Yamaha. Der Texaner hat gute Erinnerungen an Silverstone, denn im Vorjahr eroberte er an gleicher Stelle seinen ersten Podestplatz. Die zweitschnellste Ducati wurde nicht von Superstar Valentino Rossi gefahren, sondern von Privatier Hector Barbera. Nach zuletzt schwierigen Wochenenden fuhr der Spanier als Achter locker in die Top 10.

Suzuki-Speerspitze Alvaro Bautista folgte auf Rang neun, hatte jedoch bereits 2,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Pramac-Ducati-Pilot Randy de Puniet komplettierte die Top 10. Hinter dem Franzosen folgte eine weitere Kunden-Ducati. Rookie Karel Abraham ist zum ersten Mal mit einer MotoGP-Maschine in Silverstone unterwegs und belegte den elften Rang. Erst auf Rang zwölf folgte Rossi.

Der neunfache Weltmeister kennt die Strecke nur von einigen Proberunden auf einer Straßenmaschine und musste sich mit einem MotoGP-Prototypen an den Kurs gewöhnen. Sein Rückstand auf Stoner betrug 3,2 Sekunden. Gresini-Pilot Hiroshi Aoyama verletzte sich im Vorjahr in Silverstone schwer und musste erst wieder Vertrauen zur schnellen Strecke aufbauen. Nach 17 Runden reihte sich der Japaner mit der Vorjahres-Honda an der 13. Stelle ein.

Moto2-Weltmeister Toni Elias (Honda) folgte knapp vor Loris Capirossi (Ducati) auf Platz 14. Der Routinier stürzte als einziger Pilot, konnte aber später mit seiner Ersatzmaschine weiterfahren. Schlusslicht war Tech-3-Pilot Colin Edwards. Ohne Schmerzmittel drehte der Tech-3-Pilot einige Runden, um seinen Gesundheitszustand zu überprüfen. Vor sieben Tagen hatte sich der Texaner in Barcelona das rechte Schlüsselbein gebrochen.

Fotoquelle: Repsol

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