Casey Stoner und die Honda RC212V sind eine schlagkräftige Kombination

MotoGP 2011

— 16.06.2011

Stoner: "Jorge nicht der einzige WM-Gegner"

Casey Stoner sieht eine Fortsetzung seiner Siegesserie nicht als garantiert an - Der Australier wundert sich, warum Jorge Lorenzo manchmal langsamer als im Vorjahr ist

Der Wechsel von Ducati zu Honda war für Casey Stoner ein Volltreffer. Vier von sechs Rennen hat der Australier gewonnen und führt damit 18 Punkte vor Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo. In Jerez wurde Stoner von Valentino Rossi (Ducati) aus dem Rennen genommen, während er in Portugal mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. Mit dem dritten Platz sammelte der 25-Jährige trotzdem wertvolle Zähler. Obwohl erst sechs von 18 Rennen absolviert sind, entwickelt sich die WM zu einem Zweikampf zwischen Stoner und Lorenzo.

Dani Pedrosa (Honda) muss verletzungsbedingt pausieren, während Andrea Dovizioso (Honda) nicht den Speed seines australischen Teamkollegen gehen kann. Rossi hat mit der Ducati ebenfalls seine Probleme. Die nächsten vier Rennen finden in Assen, Mugello, auf dem Sachsenring und in Laguna Seca statt. Auf all diesen Strecken hat Stoner in der Vergangenheit mit Ducati gewonnen. Trotzdem geht er nicht davon aus, dass er seine Siegesserie locker fortsetzen kann.

"Mir gefallen die nächsten Strecken, aber im Rennsport kann alles passieren. Mir könnte auch ein Fehler unterlaufen. Ich muss also abwarten was passiert", wird Stoner von 'Motor Cycle News' zitiert. "Jedes Rennen beginnt für mich mit einem weißen Blatt. Nur weil ich in der Vergangenheit dort gewonnen habe, hat das nichts mit der aktuellen Situation zu tun." Wie schnell etwas schief gehen kann, erlebte Lorenzo in Silverstone. Zum ersten Mal seit Phillip Island im Oktober 2009 kam der Weltmeister nicht ins Ziel.

"Was Jorge im Vorjahr so beeindruckend gemacht hat war, dass er sein Vertrauen kontinuierlich aufgebaut hat. Je größer sein Selbstvertrauen wurde, desto schneller ist er geworden", meint Stoner, der sich derzeit in einer ähnlichen Situation befindet. "Ich sehe auch nicht, dass Yamaha schlechter als im Vorjahr ist. Sollten sie aber schlechter sein, dann sollten sie auf das Modell aus dem Vorjahr zurückwechseln. Jorge ist im Moment nicht der einzige WM-Gegner. Viele Jungs fahren stark."

"Unser Motorrad ist nicht wirklich besser als im Vorjahr. Es ist das gleiche Motorrad wie 2010. Jorge hatte im vergangenen Jahr viel Selbstvertrauen und ist immer schneller und schneller geworden. Es ist eine Überraschung, dass er manchmal nicht an die Zeiten aus dem Vorjahr herankommt. Ich bin mir sicher, wir etwas mehr von ihm sehen werden, wenn er mehr Selbstvertrauen hat und auf Strecken fährt, die ihm gut liegen."

Fotoquelle: Repsol

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