Speziell die Hinterreifen sind in Assen gefordert - mehr, als auf anderen Kursen

MotoGP 2011

— 21.06.2011

Assen als große Herausforderung für Bridgestone

In den Niederlanden muss Bridgestone eine besondere Aufgabe meistern: Assen stellt die Reifen der MotoGP auf eine überaus interessante Probe

Der TT-Circuit von Assen mag sich in den vergangenen Jahrzehnten zum Teil recht drastisch verändert haben, doch seit 2010 herrscht Konstanz. Auch auf der Reifenseite gibt es an diesem Wochenende nichts Neues zu vermelden: Bridgestone bringt auch in diesem Jahr die beiden Mischungen mittel und hart für die Hinterreifen an den Start. Damit sollen schnelle Zeiten drin sein.

"Assen ist ein sanfter Kurs, der asymmetrische Reifen verlangt, weil bei den Hinterpneus speziell die rechten Flanken belastet werden", sagt Hirohide Hamashima, Entwicklungschef bei Bridgestone. "Seit der Modifizierung dieser Strecke gibt es zwei unterschiedliche Asphalttypen. Der neue Belag ist recht rutschig, wohingegen der alte Abschnitt ziemlich hart zu den Reifen ist", meint der Japaner.

"Das macht es im Nassen sehr schwierig. Im vergangenen Jahr erfuhr der Kurs schließlich eine erneute Veränderung, denn die Ruskenhoek-Kurve wurde entschärft und die Streckenlänge um 13 Meter reduziert", erklärt Hamashima. "Die Reifen müssen mit einer breiten Vielfalt an Kurven zurecht kommen. Es gibt langsame Ecken und schnelle Passagen, wo Grip auf der Reifenflanke gefragt ist."

"Die ersten Kurven sind miteinander verbunden und werden immer enger, weshalb die Pneus in diesem Bereich eine gute Haltbarkeit aufweisen müssen", hält der Reifenspezialist fest. "In Ecken wie der Ramshoek ist Entschlossenheit gefragt - und eine hohe Reifentemperatur." Und ganz nebenbei darf man den Blick für die Historie dieses Rennplatzes nicht verlieren, wie Hiroshi Yamada hinzufügt.

"Assen ist einer der geschichtsträchtigsten Events im Motorrad-Sport. Die Strecke mag sich über die Jahre verändert haben, hat in den Herzen der meisten Fans aber einen besonderen Platz. Die Saison nimmt nun richtig an Fahrt auf, denn bei sechs Rennen in nur acht Wochen kommt richtig Schwung in die Bude", sagt der Motorsport-Manager von MotoGP-Ausrüster Bridgestone vor WM-Event sieben.

"Casey Stoner fährt in Assen als WM-Spitzenreiter vor. Wir hoffen, Dani Pedrosa und Cal Crutchlow sind bald wieder so weit hergestellt, dass sie wieder mitfahren können", ergänzt Yamada. Während Pedrosa (Honda) in den Niederlanden nicht am Start sein wird, möchte Crutchlow (Tech 3) zumindest versuchen, sein Motorrad zu fahren. Ob dies gelingt, zeigt sich im Freien Training am Donnerstag.

Fotoquelle: Repsol

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