Der Italiener Marco Simoncelli startete als Schnellster in das Assen-Wochenende

MotoGP 2011

— 23.06.2011

Simoncelli Schnellster beim verregneten Auftakt

Gresini-Honda-Pilot Marco Simoncelli ist beim verregneten Trainingsauftakt in Assen die Bestzeit gefahren - Valentino Rossi mit der neuen GP11.1 auf Platz zwei

Die Traditionsstrecke in Assen begrüßte die MotoGP mit Regen. Kurz vor dem ersten Freien Training öffnete der niederländische Himmel seine Schleusen und setzte die Strecke unter Wasser. Trotzdem wurden in den letzten Minuten die besten Zeiten gefahren. Am schnellsten war Gresini-Honda-Pilot Marco Simoncelli in 1:49.036 Minuten. Den zweiten Platz belegte Valentino Rossi mit der neuen GP11.1. Ducati hat für den neunfachen Weltmeister einen 800er-Motor in das Chassis der GP12 für 2012 eingebaut. Zudem gab es einen neuen Motor und ein neues Getriebe. 0,360 Sekunden fehlten dem Italiener auf seinen Landsmann an der Spitze.

WM-Spitzenreiter Casey Stoner (Honda) führte lange die Zeitenliste an, fiel am Ende aber auf den dritten Platz zurück. Sein Teamkollege Andrea Dovizioso startete solide in das Wochenende und belegte knapp zwei Zehntelsekunden hinter Stoner die vierte Position. Weltmeister Jorge Lorenzo hatte mit seiner Yamaha, die in den Farben rot und weiß lackiert ist, um das 50-jährige Rennjubiläum der japanischen Marke zu feiern, knapp eine Sekunde Rückstand. Mit dieser Zeit reihte sich der Spanier auf Platz fünf ein.

Zweitbester Yamaha-Pilot war Cal Crutchlow. Zuletzt in Silverstone hatte sich der Brite das linke Schlüsselbein gebrochen. Die Ärzte befanden den Tech-3-Piloten am Mittwoch für fit. Nach 13 Runden reihte sich der MotoGP-Neuling an der sechsten Position ein. Die erste Standortbestimmung für seine Fitness ist erfolgreich verlaufen. Rookie Karel Abraham zeigte bei den schwierigen Bedingungen ebenfalls sein Talent. Lange war der Tscheche in den Top 3 zu finden und startete schlussendlich mit einem siebten Rang in das holländische Wochenende.

Die Top 10 komplettierten die drei US-Amerikaner im Feld. Tech-3-Pilot Colin Edwards war knapp schneller als Nicky Hayden, der mit einem neuen Ducati-Chassis unterwegs war. Yamaha-Werksfahrer Ben Spies wurde Zehnter. Hiroshi Aoyama war zum ersten Mal mit der aktuellen Honda RC212V unterwegs. Bei schwierigen Bedingungen gewöhnte sich der Japaner an sein neues Arbeitsgerät, das er vermutlich nur an diesem Wochenende fahren wird. Auf Platz zwölf war der letzte 250er-Weltmeister der Geschichte knapp langsamer als Hector Barbera auf der Aspar-Ducati.

Suzuki-Speerspitze Alvaro Bautista reihte sich an der 13. Stelle ein. Moto2-Weltmeister Toni Elias (LCR-Honda) war knapp schneller als Routinier Loris Capirossi auf der Pramac-Ducati. Schlusslicht war dessen Teamkollege Randy de Puniet. Honda-Testfahrer Kousuke Akiyoshi, der Aoyama bei Gresini ersetzt, reihte sich als 16. ein.

Fotoquelle: Honda

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