Marco Simoncelli will seinen Speed endlich einmal ins Ziel bringen

MotoGP 2011

— 24.06.2011

Simoncelli: "Hoffentlich auch morgen noch glücklich"

Marco Simoncelli (Gresini-Honda) holt die zweite Pole-Position seiner MotoGP-Karriere - Ben Spies und Casey Stoner ebenfalls in Reihe eins

Gresini-Honda-Pilot Marco Simoncelli startet am Samstag bei der Dutch TT in Assen zum zweiten Mal in dieser Saison aus der Pole-Position in ein MotoGP-Rennen. Der Italiener verwies im Qualifying mit einer Zeit von 1.34,718 Minuten die versammelte Konkurrenz auf die Plätze und hofft nun, diese Form auch am Renntag bestätigen zu können.

"Ich bin sehr glücklich", sagte Simoncelli nach seiner Bestzeit und schob direkt hinterher: "Hoffentlich kann ich das auch morgen nach dem Rennen noch behaupten. Im Training und im Qualifying war ich in diesem Jahr schon oft schnell. Im Rennen kam dann immer etwas dazwischen, was verhindert hat, dass ich für das Team ein Ergebnis einfahren konnte, das es verdient gehabt hätte."

Yamaha-Werkspilot Ben Spies startet am Samstag als Zweiter ebenfalls aus der ersten Reihe. Der US-Amerikaner verpasste seine erste Pole-Position im Werksteam um ganze neun Tausendstelsekunden und war anschließend nicht restlos zufrieden. "Ich bin schon ein wenig enttäuscht, da die Pole heute möglich gewesen wäre", sagte Spies und lieferte die Erklärung, weshalb er seine schnellste Runde vorzeitig abbrechen musste: "Loris (Capirossi; Anm. d. Red.) ist vor mir gestürzt. Deshalb musste ich vom Gas gehen. Die Gesundheit der Piloten ist natürlich immer wichtiger als eine Pole-Position. Ich hoffe, dass Loris okay ist."

Honda-Werkspilot und Tabellenführer Casey Stoner komplettiert als Dritter die erste Startreihe. Der Australier stieg im morgendlichen Freien Training spektakulär von seiner RC212V ab und merkte an: "Mein Sturz am Morgen war ganz sicher nicht die beste Art und Weise, in den Tag zu starten. Im Qualifying haben wir zunächst noch ein paar Veränderungen am Setup vorgenommen, um im Rennen besser aufgestellt zu sein."

An die Zeit von Simoncelli wäre Stoner eigener Aussage zufolge aber wohl auch bei optimalem Verlauf der Dinge nicht herangekommen. "Mit den weichen Reifen konnte ich nicht genügend Temperatur aufbauen. Ich glaube daher nicht, dass ich Marco heute hätte packen können", gab der Australier offen zu.

Fotoquelle: Honda

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