Suzuki-Pilot Alvaro Bautista hatte in Assen kein Vertrauen zu den Reifen

MotoGP 2011

— 25.06.2011

Bautista & Barbera: Kein Grip

Alvaro Bautista (Suzuki) und Hector Barbera (Aspar-Ducati) hatten keinen Grip und kein Vertrauen in ihre Motorräder - Das spanische Duo lag in Assen weit zurück

Für die beiden Spanier Alvaro Bautista und Hector Barbera war das Wochenende in Assen eines zum Vergessen. Beide kämpften mit dem Fahrverhalten ihrer Motorräder und klagten an allen drei Tagen über mangelnden Grip am Hinterreifen. Die kühlen Temperaturen halfen diesem Umstand auch nicht. Barbera versuchte um das Problem seiner Ducati herumzufahren. Von Erfolg war das nicht gekrönt. Mit einer Runde Rückstand wurde der Aspar-Pilot als Zwölfter gewertet.

Bautista hatte einen guten Start und schob sich auf Rang zehn nach vor. Auf dieser Position fuhr er mit seiner Suzuki auch die meiste Zeit. Am Ende wurde er noch von Marco Simoncelli (Gresini-Honda) überholt und es wurde der elfte Platz Knapp entging Bautista einer Überrundung. "Das Rennen lief nicht viel anders als die Trainings. Ich hatte mit dem Grip zu kämpfen und konnte nicht angreifen", schildert Bautista seine Probleme.

"Wir haben uns am Start für Slicks entschieden, obwohl die Strecke noch leicht feucht war. Das war die richtige Entscheidung, weil der angesagte Regen nie kam. Ich hatte von Anfang bis Ende kein gutes Gefühl auf dem Motorrad. Dass ganze Wochenende hatte ich das gleiche Problem, denn es gab hinten keinen Grip. Deshalb war es schwierig in die Kurven einzubiegen."

"Ich habe angegriffen, damit ich es in die Top 10 schaffe, aber jede Kurve war riskant. Manchmal fühlte es sich so an wie auf Eis. Ich freue mich jetzt auf die heißen Temperaturen in Mugello. Es ist eine tolle Strecke und wir können uns dort viel besser schlagen." Die italienische Piste wurde seit dem Vorjahr neu asphaltiert. Die Reifen verhalten sich auf dem neuen Belag anders. Bislang war das Feedback der Piloten, die bereits darauf getestet haben, durchwegs positiv.

Auf wärmere Temperaturen in Italien hofft auch Barbera, der trotz des unterschiedlichen Motorrades die gleichen Probleme wie Bautista hatte. "Ich hatte von Start weg kein Vertrauen zu den Reifen. Die geringste Schräglage hat mich bereits verunsichert, denn das Motorrad ist überall gerutscht", sagt Bautista zu seinem Rennen. "Ich konnte die Reifen nicht auf Temperatur bringen. Es war schwierig das Motorrad auf der Bremse aufrecht zu halten."

"Wir haben an diesem Wochenende viel mit der Geometrie der Ducati gespielt und dachten, dass wir die Probleme von Silverstone etwas in den Griff bekommen haben. Das war anscheinend nicht der Fall. Da wir hier keine vernünftige Abstimmung gefunden haben, müssen wir in Mugello alles auf null zurückstellen. Wir werden mit den Einstellungen fahren, die wir uns im Winter in Malayisa erarbeitet haben."

"Dann werden wir sehen, ob wir die richtige Richtung finden. Ich habe alles gegeben und glaube, dass ich nicht mehr für mein Team tun konnte. Sie arbeiten mit 200 Prozent und tun was sie können, um mir zu helfen. Ich werde in Mugello wieder mein Bestes geben, damit sich so ein schlechtes Rennen nicht wiederholt."

Fotoquelle: Suzuki

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