Seit dem Umstieg auf Honda läuft es bei Casey Stoner richtig gut

MotoGP 2011

— 28.06.2011

Stoner: Honda "viel sanfter" als Ducati

Casey Stoner kam mit dem Umstieg von Ducati zu Honda ab dem ersten Testtag gut zurecht: Bringt das besondere Getriebe den Unterschied?

Nach seinem Weltmeistertitel 2007 folgten fr Casey Stoner bei Ducati viele Hhen und Tiefen. Das eigenwillige Handling des Motorrades machte den Grat zwischen Sieg und Sturz eng. Verglichen mit der Honda hatte der Australier deutlich mehr Mhe, mit der italienischen Diva schnell zu fahren.

Im Nachhinein die beiden Motorrder zu vergleichen, fllt Stoner nicht leicht: "Es ist schwierig, die Unterschiede zwischen der Ducati und der Honda zu erklren. Bei meiner ersten Testfahrt habe ich darauf geachtet, wie geschmeidig der Motor geht und wie die grundlegende Charakteristik des Motorrades ist."

"Die Honda ist so sanft, dass man ein viel bessere s Gefhl fr den Asphalt hat. Die Vibrationen des Motors sind sehr gering und ich habe dadurch viel mehr Feedback", berichtet der WM-Fhrende, der 2011 bereits vier Rennen gewinnen konnte.

"Auch die Front, die Arbeitsweise der Geometrie und die Steifheit des Rahmens geben mir viel mehr Feedback. Bei Ducati haben wir lange mit der Traktion gekmpft. Bei der Honda hat das sofort sehr gut funktioniert", analysiert der Honda-Pilot, der 2011 nur einen Nuller hinnehmen musste, fr den er allerdings wenig konnte.

Einen haargenauen Vergleich zwischen der Ducati und der Honda kann Stoner nicht geben. Es scheint, als htten die Eindrcke und Erfahrungen des aktuellen Bikes die der roten Vorgngerin weggewaschen: "Es ist mittlerweile schwierig, sich zu erinnern, wie die Ducati war. Ich wei nur, wie mein jetziges Motorrad funktioniert", so Stoner.

Experten vermuten, dass die Honda durch das Formel-1-hnliche Getriebe einen Vorteil vor der Konkurrenz hat. Stoner relativiert: "Ich glaube nicht, dass es ein groer Vorteil ist. Es hilft am Kurvenausgang ein bisschen, wenn man noch in Schrglage ist und hart beschleunigt."

"Beim Gangwechsel kann das Motorrad unstabil werden, wenn der Schaltvorgang zu lange dauert. Mit unserer Schaltung ist es deutlich weicher und nahezu nahtlos. Man hat diesen Ruck nicht. Aber ich denke nicht, dass wir dort soviel Zeit gutmachen", erlutert der Australier.

Fotoquelle: Bridgestone

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