Bridgestone stellt asymmetrische Hinterreifen für Mugello zur Verfügung

MotoGP 2011

— 30.06.2011

Bridgestone: Asymmetrische Reifen für Mugello

Reifenhersteller Bridgestone hat auf die Probleme des Vorjahres reagiert und bringt asymmetrische Hinterreifen nach Mugello - Es wir hoher Verschleiß erwartet

Bridgestone stellt für Mugello andere Reifen als im Vorjahr zu Verfügung. Beim Vorderreifen gibt es die Wahl zwischen der mittleren und der harten Mischung. Für hinten stehen asymmetrische Pneus der mittleren und harten Mischung zur Verfügung. Mugello besteht aus neun Rechts- und sechs Linkskurven, weshalb es im Gegensatz zu 2010 asymmetrische Reifen gibt. Die linke Flanke der Hinterreifen ist wieder etwas weicher, damit diese Seite besser auf Temperatur kommt und diese auch hält.

Für die Reifen ist Mugello einer der herausfordernsten Kurse im Kalender. Die Streckentemperatur übersteigt die 40 Grad häufig. Zudem gibt es viele schnelle und lang gezogene Kurven, die aufgrund des neuen Asphalts viel Grip bieten. Deshalb steigt der Reifenverschleiß. Die hohen Geschwindigkeiten und teilweise harten Bergabbremsmanöver verlangen auch viel von der Mitte des Reifens ab.

Im vergangenen Jahr stellte Honda-Pilot Dani Pedrosa einen neuen Rundenrekord mit 172.39 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit auf. Aufgrund des neuen Asphalts sollte diese am kommenden Wochenende höher ausfallen. Pedrosa hält auch den Höchstgeschwindigkeitsrekord von 349.3 km/h, den er im Jahr 2009 aufgestellt hat. Neben Barcelona, Motegi und Sepang ist Mugello die härteste Strecke für die mittlere Auflagefläche der Reifen.

"Das Rennen findet im Vergleich zum Vorjahr einen Monat später im europäischen Sommer statt", sagt Hirohide Hamashima von der Entwicklungsabteilung. "Die Streckentemperaturen werden deshalb eine noch wichtigere Rolle spielen. Deshalb wird der Reifenverschleiß höher sein. Die Abstimmung des Motorrades und der Fahrstil müssen darauf angepasste werden, um die Reifen optimal zu nutzen."

"Die Strecke wurde neu asphaltiert, aber traditionell verfügt der Belag über viel Grip und ist sehr aggressiv zu den Reifen. Zudem gibt es signifikante Höhenunterschiede, die zu der Herausforderung beitragen", schildert der Japaner. "Die Daten der Ducati-Tests zeigen, dass der Belag viel ebener ist. Wir erwarten, dass der Reifenverschleiß mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Abgesehen von den asymmetrischen Hinterreifen haben wir unsere Auswahl nicht verändert."

"Die zahlreichen Bremspunkte, speziell jene die bergab verlaufen, verlangen eine gute Stabilität des Vorderreifens. Aufgrund der langen und schnellen Kurven sind eine gute Stabilität und Schultergrip von den Hinterreifen gefragt. Der asymmetrische Hinterreifen spielt seine Vorteile in den sechs Linkskurven aus. Der Topspeed ist einer der höchsten im Kalender. Das belastet die mittlere Auflagefläche des Reifens. Eine starke Karkasse und Konstruktion sind für die Stabilität auf den langen Geraden erforderlich."

Valentino Rossi stürzte im Vorjahr in Mugello wegen zu kalter Reifen und brach sich das Bein. Bridgestone hat mit den asymmetrischen Hinterreifen auf dieses Problem reagiert.

Fotoquelle: Bridgestone

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