Colin Edwards (5) und Cal Crutchlow (35) drehten jeweils 21 Runden

MotoGP 2011

— 01.07.2011

Tech 3: Crutchlow ärgert der Regen

Am ersten Trainingstag in Mugello fuhr Colin Edwards wieder mit Schmerzen - Sein Tech-3-Teamkollege Cal Crutchlow lernte die Strecke und ärgerte sich über den Regen

Das Tech-3-Team freute sich nach den Verletzungen und den verregneten vergangenen Rennwochenenden auf schönes Wetter im italienischen Mugello. Im ersten Training herrschten auch perfekte Bedingungen. Cal Crutchlow war zum ersten Mal überhaupt auf der Traditionsstrecke unterwegs und musste die Feinheiten der Strecke erst lernen. Der Brite klassierte sich schließlich an der elften Position. Teamkollege Colin Edwards war etwas schneller und kam auf Platz sechs. Sein Rückstand auf die Bestzeit von Marco Simoncelli (Gresini-Honda) betrug 0,8 Sekunden.

Am Nachmittag blieben die beiden Tech-3-Fahrer lange an der Box. Die Strecke war nach einem leichten Regenfall nicht trocken, aber auch nicht nass genug, um vernünftige Erkenntnisse zu sammeln. In den letzten vier Minuten drehten beide langsame Besichtigungsrunden. "Der Vormittag war gut und der neue Asphalt ist phänomenal", lobt Edwards. "Sie haben einen unglaubliche Job gemacht, denn der Grip ist super und die ganzen Bodenwellen sind verschwunden."

Das hat auch Auswirkungen auf die Abstimmung. "Wir kennen die Federraten, die wir normalerweise hier verwenden, aber wir müssen sie härter einstellen. Ich habe soviel Traktion, dass das Motorrad viel zu weich ist. Es schlägt in der Kurvenmitte durch", beschreibt der "Texas Tornado". "Das einzige Problem waren heute meine Rippen. Sie schmerzen seit meinem Sturz n Barcelona immer noch."

"In der kurzen Pause nach Assen habe ich gedacht, dass die Muskelverletzung gut verheilt sein würde und ich niesen kann, ohne vor Schmerzen zu weinen. Heute Vormittag fühlte ich mich aber nicht so gut." Für den langweiligen Nachmittag, an dem praktisch kau Fahrbetrieb herrschte, findet Edwards klare Worte: "Das war nicht toll für das Fernsehen und die Fans, aber die Ruhe hilft mir vielleicht für den Rest des Wochenendes."

Crutchlow kam erstmals mit einer Strecke in Berührung, die für viele Fahrer zu ihren absoluten Favoriten gehört. "Ohne Zweifel ist das der schwierigste Kurs, den ich in diesem Jahr bisher lernen musste. Ich glaube, Position elf ist ein gutes Resultat. Mit einigen weiteren Runden hätte ich es in die Top 10 geschafft", sagt der Brite. "Die Strecke ist sehr technisch und es gibt Höhenunterschiede und viele blinde Kurveneingänge. Man kann dort den Ausgang der schnellen Schikanen nicht sehen."

"Es ist eine schwierige Strecke, um schnell zu sein. Außerdem ist sie körperlich sehr anstrengend. Trotzdem fühlt sich das linke Schlüsselbein, das ich mir in Silverstone gebrochen habe, nicht zu schlecht an. Ich ärgere mich, weil ich aufgrund des Regens ein weiteres Training verloren habe. Das ist das Letzte das ich brauche, wenn ich eine neue Strecke lerne und konkurrenzfähige Zeiten setzen will."

"Wenn man ein Training verpasst, dann wird das restliche Wochenende schwierig. Ich werde mein Bestes geben, damit ich eine gute Startposition erobere. Am Samstag muss ich auch noch das Gefühl für das Vorderrad verbessern. Die Frontpartie war heute nicht stabil genug. Wir hatten einige Ideen, aber das Wetter war nicht gut."

Fotoquelle: Bridgestone

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