Honda-Pilot Dani Pedrosa forderte eine Sperre für Marco Simoncelli

MotoGP 2011

— 10.07.2011

Butler reagiert auf Pedrosa-Kritik

Honda-Pilot Dani Pedrosa forderte in Mugello eine Rennsperre für Marco Simoncelli - Für Renndirektor Paul Butler ist der Le-Mans-Vorfall beendet

Über ein Monat nach der kontroversen Kollision zwischen Dani Pedrosa und Marco Simoncelli in Le Mans, feierte der Spanier in Mugello sein Comeback. Bereits am Donnerstag sagte Perdosa in der Pressekonferenz seine Meinung über Simoncelli ("Es gibt nur Haare auf seinem Kopf") und forderte härtere Sanktionen gegen den Italiener. In der Sicherheitskommission brachte der Honda-Pilot dieses Thema zur Sprache und fand, dass die Durchfahrtsstrafe in Le Mans in keinem gerechten Verhältnis stand.

"Die Rennleitung sagt, dass Vollkontakt erlaubt ist. Wenn man will, dann kann man andere Fahrer berühren und es wird nichts passieren", wird Pedrosa von 'Motor Cycle News' zitiert. "Die Durchfahrtsstrafe war nichts. Das ist lächerlich. Offensichtlich lernt er nicht. Es ist offensichtlich, dass die Rennleitung nicht für die Sicherheit sorgen kann. Man muss also auf sich selbst aufpassen. Die Rennleitung kann mir nicht die Sicherheit bieten, also muss ich auf mich selbst achten."

Renndirektor Paul Butler findet, dass Pedrosa den Vorfall vergessen soll und in die Zukunft blicken soll. "Dani hat seine Meinung gesagt. Das darf er natürlich tun. Wir haben uns mit der Situation beschäftigt. Dani hatte viel Zeit, um darüber nachzudenken. Wir hatten unsere Entscheidung getroffen und uns mit dem Gresini-Team und Marco in Barcelona unterhalten. Das war wichtig."

"Ich glaube, dass sie seither alles getan haben, damit ein Schlussstrich unter die Angelegenheit gezogen wird", findet Butler. "Ich glaube nicht, dass es sehr angebracht ist, dass Dani weiterhin frustriert ist. Wir sagen in den Besprechungen immer, dass sich die Fahrer auf die Strecke konzentrieren sollen und nicht auf ihre persönlichen Gefühle. Die Renndirektion muss manchmal Entscheidungen treffen, die für einige Leute nicht schwarz oder weiß sind. Wir wollen, dass die Leute ein Rennen fahren."

"Es geht in den Gesprächen darum, dass die Fahrer gegenseitig Respekt voreinander haben. Wenn sie ein Problem haben, dann sollen sie das im Fahrerlager klären und nicht auf der Strecke. Ich glaube nicht, dass er das gemeint hat, um ehrlich zu sein."

Fotoquelle: Honda

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