Alvaro Bautista absolvierte einen positiven Trainingstag auf dem Sachsenring

MotoGP 2011

— 15.07.2011

Bautista experimentiert mit dem Reifenmix

Der Spanier Alvaro Bautista experimentierte in den Freien Trainings mit den Reifen und ist sehr zuversichtlich für die weiteren Tage auf dem Sachsenring

Suzuki-Pilot Alvaro Bautista war mit seinem ersten Trainingstag in Deutschland zufrieden. Der Spanier testet mit beiden zur Verfügung stehenden Reifenmischungen bei relativ kühlen und windigen Bedingungen. In der Zeitenliste schien der Spanier nach dem zweiten Training auf Platz neun auf. Eine Sekunde fehlte auf die Bestzeit von Marco Simoncelli (Gresini-Honda). Sollte es am Samstag besseres Wetter geben, dann sieht der 26-Jährige Raum für eine deutliche Leistungssteigerung.

"Es war ein guter Tag, weil der Regen zur Abwechslung ferngeblieben ist. Am Vormittag war es schwierig, weil die Strecke kalt war und nur wenig Grip bot", schildert Bautista seine Eindrücke. "Ich bin vorsichtig zu Werke gegangen und habe nur ein Gefühl für das Motorrad bekommen, weil ich nicht wie viele andere Fahrer stürzen wollte. Am Nachmittag haben wir verschiedene Reifenkombinationen probiert, damit wir den richtigen Mix finden."

"Ich bin zuerst mit den gebrauchten weichen Mischungen vom Vormittag gefahren und habe später auf die härtere Sorte für vorne und hinten gewechselt. Das hat mir aber kein gutes Gefühl vermittelt, also habe ich den Vorderreifen gegen eine weiche Mischung ausgetauscht. Dann war es besser. Das Heck hat gut funktioniert, aber trotzdem bin ich auf der linken Reifenflanke noch gerutscht. Deshalb war es schwierig, die richtige Linie in den Kurven zu finden."

"Ich hatte heute einen guten Rhythmus und ich denke, dass ich mich morgen noch um ein Stück verbessern kann, speziell wenn die Bedingungen besser sind. Dann hätten wir mehr Grip am Hinterreifen und hätten eine gute Chance weiter nach vorne zu kommen." Teammanager Paul Denning ist nach dem positiven Trainingsauftakt ebenfalls optimistisch für die kommenden Tage. "Das war vermutlich unser bester Freitag in diesem Jahr."

"Alvaro ist in beiden Trainings ein solides Tempo gefahren. Speziell im zweiten Training ist er am Ende einen starken Versuch gefahren. Dabei hatte er die härtere der beiden Hinterradmischungen aufgezogen. Der weiche Reifen wird zweifellos eine bessere Rundenzeit produzieren. Wir haben eine gute Basis auf der wir aufbauen können. Die aktuelle GSV-R ist zu den vergangenen Jahren sicher ein Fortschritt auf dem Sachsenring."

Fotoquelle: Suzuki

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