Sandro Cortese setzte sich im Qualifying zu stark unter Druck - und patzte

MotoGP 2011

— 16.07.2011

Cortese: Zu viel gewollt, zu viel riskiert

Sandro Cortese verpatzt die Qualifikation zu seinem Heimrennen und stürzt kurz vor Schluss - Nur Startplatz 15 am Sonntag

Für Sandro Cortese endete die Qualifikation zum 125er-Grand-Prix von Deutschland mit einem Sturz. Kurz vor Ende des Trainings rutschte der Aprilia-Pilot in der lang gezogenen Rechtskurve nach Start-Ziel aus und stürzte in den Kies. So vergab Cortese die Chance, seine Rundenzeit in den letzten Minuten des Qualifyings noch zu verbessern und musste sich mit Platz 15 (1:28.778 Minuten) begnügen.

"Ich war auf einer schnellen Runde, habe mich aber in der letzten Kurve verschaltet", sagt Cortese. "Der Gang ist einfach rausgesprungen. Dennoch was das dann letztlich meine schnellste Runde. Dadurch habe ich mich aus dem Konzept bringen lassen und in den letzten zwei Minuten noch einmal pushen wollen. Dabei habe ich es dann ein bisschen übertrieben."

"Das ist einfach schade und enttäuschend, denn das ist natürlich das, was ich mir vorgenommen hatte", gibt der 21-Jährige zu. "Ich habe eigentlich den nötigen Speed, um momentan ganz vorn mit dabei zu sein. Im Moment hakt es ein bisschen. Ich muss jetzt cool bleiben und nicht zu viel kritisieren. Ich muss einfach wieder mit mehr Spaß an die Sache herangehen und es weniger als Arbeit betrachten - dann klappt es auch wieder."

Cortese gibt zu, sich bei seinem Heimrennen zu sehr unter Druck zu setzen. "Ich habe natürlich versucht, das Qualifying möglichst locker anzugehen. Auf dem Motorrad zu sitzen, macht mir immer Spaß. Aber klar, beim Heimrennen möchte man sein Bestes zeigen - und das war heute vielleicht gerade das Falsche. Ich habe zu viel gewollt, zu viel riskiert. Ich habe vor allem an der falschen Stelle zu viel riskiert."

Glücklicherweise blieb Cortese bei seinem Sturz von einer Verletzung verschont, wenn man von der leichten Schürfwunde am rechten Arm absieht. "Es hilft natürlich nicht, wenn man am Start so weit hinten steht", gibt er zu. "Aber wir haben morgen nichts zu verlieren. Ich muss jetzt das Beste daraus machen. Es kann nur besser werden und morgen wird mit mir sowieso keiner rechnen."

Fotoquelle: Fritz Glänzel/racepixs.de

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