Nicky Hayden hat denn euen Belag in Indianapolis mit einer 1198 getestet

MotoGP 2011

— 06.08.2011

Hayden lobt den neuen Asphalt in Indianapolis

Ducati-Pilot Nicky Hayden hat sich den neuen Asphalt in Indianapolis angesehen - Nach einigen Runden mit einem Superbike ist der US-Amerikaner voll des Lobes

Nachdem in Indianapolis bereits die IndyCar-Serie und die Nascar ihre Rennen im berühmtesten Nudeltopf der Welt bestritten haben, rüstet sich der Speedway auf die dritte große Veranstaltung in diesem Jahr. Ende August gastiert die MotoGP in Indy. Im Gegensatz zu den beiden US-Serien fahren die schnellsten Motorräder der Welt nicht im Oval, sondern einem Rundkurs im Infield und nutzt nur eine Kurve und die Start-Ziel-Gerade des "Brickyards".

Die MotoGP fährt auf einer ähnlichen Strecke wie Anfang des Jahrtausends die Formel 1, aber in umgekehrter Fahrtrichtung. Als die MotoGP erstmals im Jahr 2008 dort gastierte, wurde das Infield teilweise umgebaut. Im Prinzip gab es dann drei verschiedene Beläge. Zum einen der Asphalt im Oval, dann die neu asphaltierten Stellen des umgebauten Infields und die Reste des alten Formel-1-Kurses. Für dieses Jahr haben die Organisatoren nachgebessert und den alten Asphalt durch neuen ausgetauscht. Zwischen Kurve fünf und 16 wurde alles komplett neu asphaltiert.

Am gestrigen Freitag stattete Nicky Hayden der Strecke einen Besuch ab und fuhr mit einem Ducati-Superbike 1198 einige Runden. "Der neue Asphalt ist so wie ich erwartet habe. Er ist ziemlich perfekt. Wir Fahrer hatten gefragt, ob sie einige Kurven neu asphaltieren könnten, aber die Organisatoren sind viel weiter gegangen und haben das gesamte Infield ab Kurve fünf neu gemacht", freut sich der Weltmeister von 2006. "Ich glaube, es ist sicherer. In Kurve sechs sind viele Fahrer aufgrund der Bodenwellen gestürzt."

"Es wird an manchen Passagen neue Möglichkeiten geben, denn zuvor gab es oft nur eine Linie, weil man den Bodenwellen ausweichen musste. Deshalb werden die Rennen besser, weil es mehr Überholmöglichkeiten gibt. Die Strecke macht jetzt mehr Spaß. Ich weiß, dass die Fahrer Indy lieben, also wird es jetzt besser werden."

Indianapolis ist einzigartig im MotoGP-Kalender. In Motegi gibt es zwar auch ein Oval, aber die Strecke führt vom Infield unter den Steilkurven durch und liegt geht außerhalb weiter. Auf der großen Indianapolis-Anlage ist alles im Infield und man fährt auch über den berühmten "Yard of Bricks", der bei der Ziellinie in den Boden eingelassen ist. "Man muss sich nur diesen Ort ansehen, die Größe", findet Hayden. "Es ist der einzige Kurs in einem Oval."

"Wir fahren zwar auch in Motegi, wo es auch teilweise im Oval herumgeht, aber teilweise außerhalb davon. Hier gibt es Geschichte und Tradition und es gibt einen Hype um Indianapolis. Es gibt den Kurs schon sehr lange und es gab viele Rennen. Da ich aus Kentucky stamme ist das für mich der Höhepunkt des Jahres. Ich weiß, dass sich viele Leute darauf freuen, denn es ist ein besonderes Rennen."

Fotoquelle: IMS

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