John Hopkins startet in Brünn zum zweiten Mal 2011 in der MotoGP

MotoGP 2011

— 12.08.2011

Suzuki: Bautista und Hopkins praktisch gleich schnell

Die beiden Suzuki-Piloten Alvaro Bautista und John Hopkins fahren am ersten Trainingstag in Brünn konstant in den Top 10

Das Suzuki-Werksteam tritt an diesem Rennwochenende zum ersten Mal in dieser Saison mit zwei Fahrern an. Stammpilot Alvaro Bautista erhält beim Grand Prix von Tschechien in John Hopkins einen MotoGP-erfahrenen Fahrer als Teamkollegen, der in dieser Saison hauptsächlich in der Britischen Superbike-Meisterschaft an den Start geht. Der erhöhte Aufwand zahlte sich am ersten Trainingstag für die Hellblauen aus: Beide Piloten bewegten sich am Freitag konstant in den Top 10.

Während im Vormittagstraining Hopkins minimal schneller als Bautista war, rückte der Spanier am Nachmittag die Verhältnisse aus seiner Sicht wieder zurecht - wenn auch nur knapp: Der Suzuki-Stammfahrer war 23 Tausendstelsekunden schneller als der Wildcard-Pilot aus Amerika. Bereits am Donnerstag scherzte Bautista: "Es wäre gut für mich, wenn er langsamer ist. Aber wenn er schneller ist, habe ich ein Problem."

Grundsätzlich kann der 26-Jährige der Tatsache, dass Suzuki ausnahmsweise mal wieder zwei Fahrer ins Rennen schickt, viel Gutes abgewinnen. "Das ist sicherlich gut fürs Team. Zwei Bikes auf der Strecke sind gut fürs Fernsehen. Außerdem hilft es uns dabei, ein paar dinge zu testen. An manchen Rennwochenenden können wir mit nur einem Motorrad nicht alles ausprobieren was wir wollen. Man hat einfach nicht genug Zeit", erklärt Bautista.

Am Freitag erlebte Bautista seinen ersten komplett schmerzfreien Trainingstag auf dem Brno Circuit seitdem er in der MotoGP startet. "Im vergangenen Jahr bin ich im zweiten Freien Training gestürzt, weshalb der Rest des Wochenendes ziemlich anstrengend für mich war", erinnerte sich der Spanier. "Heute Morgen ist es zuerst darum gegangen, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu bekommen. Doch zunächst ist es in den Kurven etwas gerutscht - vielleicht, weil der Kurs noch etwas schmutzig gewesen ist."

"Kulturschock für Hopkins

Eine Veränderung am Setup der GSV-R brachte die Wende zum Besseren für Bautista, der anschließend in einem Longrun konstant niedrige 1:58er-Zeiten fahren konnte. "Als wir dann einen neuen Vorder- und Hinterreifen aufgezogen hatten, habe ich etwas stärker pushen können. Doch in den letzten Runden bin ich in den Verkehr geraten und habe meine Zeit nicht verbessern können."

Hopkins sprach nach seinem ersten Trainingstag auf der Suzuki von einem "Kulturschock". "Als ich in Jerez gefahren bin, ist mein Kopf noch ganz auf Grand-Prix-Sport eingestellt gewesen, denn da hatte ich noch nicht richtig dem Superbike-Rennsport angefangen", erklärte der US-Amerikaner. "Aber jetzt habe ich mich über das Jahr an das Superbike gewöhnt und war deshalb vor diesem Wochenende etwas besorgt, dass sich alles total anders anfühlen würde und ich kein GP-Bike mehr fahren könne. Zum Glück was das nicht der Fall."

Der Kalifornier mit englischen Wurzeln versuchte im ersten Freien Training so vielen Konkurrenten wie möglich hinterherzufahren. "Um ehrlich zu sein kann ich momentan so viel Hilfe wie möglich gebrauchen. Ich lag in den Top 10 und konnte Alvaro folgen, der mit ein paar Linien gezeigt hat. Das war wirklich cool. Darüber war ich glücklich, denn für ihn war das okay. Er hat sich nicht aufgeregt, sondern mich einfach hinterherfahren lassen."

In Sachen Abstimmungswahl orientierte sich Hopkins stets am Basissetup und probierte verschiedene Reifenvariationen aus. "Ich bin heute eine schnellere Runde gefahren als meine bislang beste, die ich im Rennen 2007 gefahren bin. Das war als eine gute Sache. Jetzt lege ich mich mit der Strecke im Kopf schlafen", kündigte "Hopper" an, der glaubt, am Samstag mindestens eine halbe Sekunde schneller fahren zu können.

Fotoquelle: Suzuki

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