Dani Pedrosa gab bei Honda heute eindeutig das Tempo vor

MotoGP 2011

— 12.08.2011

Brünn: Pedrosa happy, Stoner nicht

Honda dominiert den ersten Trainingstag zum Grand Prix von Tschechien - Dani Pedrosa deutlich schneller als Casey Stoner

Die kurze Sommerpause in der MotoGP scheint dem zuletzt angeschlagenen Dani Pedrosa gut getan zu haben. Der Honda-Pilot dominierte die ersten beiden Trainingssitzungen in Brünn nach Belieben und stellte damit seine beiden Teamkollegen Casey Stoner und Andrea Dovizioso in den Schatten. "Die Pause hat mir sehr geholfen. Ich kann die Kraft spüren, die mir in den Rennen vor den Ferien gefehlt hat", sagte der Spanier.

"Es hat sich heute von Anfang an gut angefühlt. Das Bike hat ab der ersten Runde gut funktioniert, so dass wir in beiden Trainingseinheiten Stück für Stück vorankommen konnten", fuhr Pedrosa fort. "Ich denke, dass wir uns weiter verbessern können. Die anderen Fahrer werden das wohl auch tun, deshalb müssen wir konzentriert bleiben. Heute bin ich ausschließlich alleine gefahren. Morgen kann ich mich vielleicht ein wenig mit anderen Fahrern vergleichen, um zu sehen, wo sie stärker und schwächer als ich sind."

Stoner war trotz seiner beiden zweiten Plätze unzufrieden. Zu groß war der Rückstand auf Pedrosa - am Vormittag beinahe eine Sekunde, am Nachmittag immerhin noch 0,377 Sekunden. "Um ehrlich zu sein, war der heutige Tag nicht gerade positiv. Wir haben anscheinend den selben Start ins Wochenende wie in Laguna. Wir sind im Moment nicht sicher, in welche Richtung wir gehen sollen", gab der Australier zu.

"Das Gefühl am Vorderrad ist sehr vage, am Kurveneingang und am Scheitelpunkt ist es nicht gerade gut", fuhr Stoner fort. "Wir müssen außerdem mehr Grip am Hinterrad finden, da ich am Rand des Reifens und am Kurvenausgang Probleme habe. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, bevor ich mit dem Setup zufrieden bin. Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns verbessern können."

Dovizioso klagt über Motorbremse

Im Konzert der beiden Honda-Stars an der Spitze spielte Andrea Dovizioso hingegen erneut nicht einmal mehr die zweite Geige. Selbst Marco Simoncelli war auf der Gresini-Honda schneller als der nominell dritte Honda-Werkspilot. "Heute hatten wir mit der Motorbremse zu kämpfen", sagte Dovizioso, der sich letztlich an fünfter Position einreihen musste.

"Es handelt sich um eine neue Motorbremse, die wir in Mugello beim Test nach dem Grand Prix zum ersten Mal benutzt hatten", erklärte der Italiener. "Sie ist sehr hilfreich, aber schwierig abzustimmen. Heute hatten wir Probleme, das richtige Setup zu finden. Dadurch haben wir Zeit verloren und ich konnte nicht so viele Runden fahren. Ich bin etwas verärgert, denn ich hätte schneller sein können. Ich bin mit Platz fünf nicht zufrieden."

Fotoquelle: Honda

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