Dani Pedrosa musste sich schon umdrehen, um seine Rivalen zu erblicken

MotoGP 2011

— 13.08.2011

Qualifying: Pedrosa übertrumpft Lorenzo und Stoner

Dani Pedrosa sichert sich in Brünn seine erste Pole-Position in dieser Saison - Valentino Rossi schafft den Sprung in die zweite Startreihe

Kaum war der Asphalt in Brünn wieder trocken, übernahm Dani Pedrosa erneut das Kommando in der MotoGP. Der Honda-Pilot fuhr am Samstagnachmittag in der Qualifikation zum Grand Prix von Tschechien Bestzeit (1:56.591 Minuten) und sicherte sich somit seine erste Pole-Position in dieser Saison. Der Spanier war bereits in den Freien Trainings am Freitag der schnellste Pilot in der "Königsklasse" und lag einzig im verregneten Training am Samstagmorgen nicht auf Platz eins.

Pedrosa verwies mit seiner starken Leistung seinen Landsmann Jorge Lorenzo auf Platz zwei. Der Weltmeister war 0,113 Sekunden langsamer als Pedrosa, aber immerhin rund eine Zehntelsekunde schneller als Casey Stoner, der sich den letzten Platz in der ersten Startreihe sicherte. Der Australier war unter den nassen Bedingungen am Vormittag noch am schnellsten gewesen, war mit dem Setup seiner Honda RC212V unter trockenen Bedingungen aber noch nicht ganz zufrieden.

Stoner nutzte das einstündige Qualifikationstraining, um Abstimmungsarbeit zu betreiben. So kehrte er zu Beginn der Trainingssitzung bereits nach einer Runde wieder in die Honda-Box zurück, um mehrere Dinge an seinem Motorrad verändern zu lassen. Die eigentlich Zeitenjagd sollte ohnehin erst in der Schlussviertelstunde beginnen, als Pedrosa erstmals den bis dahin führenden Stoner von der Spitze des Klassements verdrängte.

Kurz darauf ließ sich Lorenzo zum ersten Mal ganz oben auf dem Zeitenmonitor blicken, bevor der Mallorquiner sofort wieder von Pedrosa verdrängt wurde. Zwei Fahrer stürzten in der Schlussphase des Qualifyings, doch sowohl Cal Crutchlow als auch Karel Abraham konnten anschließend zwar in die Box zurückkehren. Allerdings schaffte keiner der beiden auf seiner jeweiligen Ersatzmaschine noch eine Zeitenverbesserung. Abraham muss somit ausgerechnet sein Heimrennen vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen.

Während Pedrosa, Lorenzo und Stoner die ersten drei Startplätze unter sich ausmachten, kämpften drei Italiener um die Plätze in Reihe zwei. Es war jedoch der US-Amerikaner Ben Spies, der sich gegen Marco Simoncelli, Valentino Rossi und Andrea Dovizioso durchsetzte und Rang vier sicherte. Rossi schaffte als bester Ducati-Pilot immerhin den Sprung in die zweite Reihe.

Stark verbessert zeigte sich Toni Elias. War der LCR-Pilot am Freitag noch hoffnungslos unterlegen, qualifizierte er sich am Samstag etwas überraschend für den zwölften Startplatz (1:58.245). Alvaro Bautista schien nach dem verletzungsbedingten Ausfall seines Teamkollegen John Hopkins seinen Drive etwas verloren zu haben und landete nach einem verheißungsvollen Freitag nur auf Platz 14 (1:58.274).

Noch schlechter lief es für Pramac-Ducati. Randy de Puniet stürzte kurz vor Ende des Qualifyings, war aber immerhin noch 0,049 Sekunden schneller als sein Teamkollege Loris Capirossi. Somit landeten die vier Ducati-Kundenfahrer auf den letzten fünf Plätzen des Klassements.

Fotoquelle: Repsol

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