Dani Pedrosa fuhr sich am Samstag zur ersten Pole-Position der laufenden Saison

MotoGP 2011

— 13.08.2011

Pedrosa: "Hoffe auf ein gutes Rennen"

Die Stimmen aus der ersten Brünn-Startreihe: Dani Pedrosa über die wichtige Pause, Jorge Lorenzo über den guten Endspurt und Casey Stoner über Chattering

Dani Pedrosa hat die Konkurrenz im Qualifying von Brünn überrumpelt. In der entscheidenden Zeitjagd in Tschechien kam der Spanier mit den veränderten Streckenbedingungen bestens zurecht und eroberte seine erste Pole-Position der Saison. "Die Pause war sicherlich gut für mich. So konnte ich mich etwas ausruhen und etwas Energie tanken. Ich spüre definitiv einen Unterschied im Vergleich zum vergangenen Rennen", so der Honda-Pilot.

"Das Bike funktioniert hier aber auch sehr gut, was mich sehr zufrieden stimmt", erklärt er. "Es gibt aber noch ein paar Dinge, die wir im Hinblick auf den Sonntag verbessern können. Nach dem Regen war der Kurs sicher nicht in seinem besten Zustand, doch ich freue mich natürlich trotzdem über meine erste Pole-Position in dieser Saison. Jetzt geht es für uns darum, das Bike noch etwas zu verbessern. Ich hoffe auf ein gutes Rennen."

Solche Hoffnungen hat auch Jorge Lorenzo, der als Zweiter in die Honda-Riege eindringen konnte. "Am Freitag liefen die Dinge nicht so, wie ich das erwartet hatte. Wir nahmen daher einige Änderungen am Bike vor und verbesserten uns vor allem auf der Bremse. Das Motorrad ist nun deutlich stabiler und wir konnten unsere Rundenzeiten dramatisch nach unten drücken", sagt der Champion.

"Wir sind jetzt viel näher an Dani dran und kamen noch dazu vor Casey an", freut sich der Yamaha-Topstar. "Das Tempo in den Schlussrunden war gut. Vielen Dank an mein Team für die Bemühungen, das Bike schneller zu machen. Am Sonntag wollen wir versuchen, das Rennen auf dem Treppchen zu beenden. Wenn es möglich sein sollte, greifen wir natürlich nach dem Sieg."

"Wir wussten nicht, ob der Regen einen Einfluss auf die Streckenbedingungen haben würde. Das Tempo ist sicherlich nicht mehr so wie vor den Niederschlägen. Das Bike fühlt sich aber mehr oder weniger ähnlich an wie am Freitag", fasst Stoner zusammen. "Wir haben ein bisschen zu kämpfen. Am Freitag waren wir mit dem Gefühl, das uns das Motorrad vermittelte, nicht richtig zufrieden."

"Wir hatten zwar eine durchaus ordentliche Geschwindigkeit, nur halt kein gutes Gefühl für die Front. Aus diesem Grund ging es uns am Samstag darum, das Gefühl für die Front zurückzuerlangen, was uns am Nachmittag gelang. Daher ging es etwas besser", sagt der Australier. "Als wir allerdings versuchten, den Grip am Hinterrad zu verbessern, setzte vorne Chattering ein. Je schneller ich fuhr, umso mehr Chattering stellte sich ein. Deshalb mussten wir es ein bisschen langsamer angehen lassen. Es war etwas schwierig, doch unterm Strich stehe ich in Startreihe eins. Das ist eine solide Ausgangslage für das Rennen am Sonntag. Wir sind ziemlich zufrieden, denn uns steht ein langes Rennen ins Haus."

Fotoquelle: Honda

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