Colin Edwards zeigt sich von den 2012-Bridgestone-Reifen angetan

MotoGP 2011

— 16.08.2011

Tech 3: Volles Testprogramm in Brünn

Colin Edwards testete am Montag mit Erfolg die 2012er-Spezifikation der Bridgestone-Reifen - Cal Crutchlow feilte an seinem Fahrstil

Im Schatten der Testfahrten der neuen 1.000er-Motorräder von Honda und Yamaha sowie der weiteren Entwicklungsarbeit im Ducati-Lager an der Desmosedici GP11.1 absolvierte das Tech-3-Team am Montag in Brünn ein umfangreiches Testprogramm auf anderer Ebene.

"Texas Tornado" Colin Edwards konzentrierte sich vor allem auf die Erprobung der neuen Bridgestone-Reifen für die Saison 2012. Der 37-jährige MotoGP-Routinier, dessen Urteil nicht nur im Tech-3-Yamaha-Team geschätzt ist, fuhr sowohl einen neuen Vorderreifen des japanischen Herstellers als auch zwei neue Mischungen am Hinterrad.

"Für mich ging es in erster Linie darum, einige Daten für Bridgestone und Yamaha zu sammeln", fasst Edwards den Testtag zusammen. Die neuen Reifenmischungen bezeichnet der US-Amerikaner als "einen Schritt in die richtige Richtung".

"Die neuen Hinterreifen vermitteln dir als Fahrer wesentlich mehr Sicherheit. Speziell in den ersten Runden ist man damit nicht mehr einem so großen Risiko ausgesetzt", lobt Edwards die Arbeit der japanischen Reifentechniker. "Bei Bridgestone hat man sich die Kommentare von uns Fahrern wirklich zu Herzen genommen und etwas unternommen, um die Reifen zu verbessern. Ich bin sehr zufrieden", sagt der Routinier in Diensten des Tech-3-Teams, der zudem für Yamaha einige Verbesserungen im Bereich der Elektronik testete.

Crutchlow feilt am Fahrstil

Für Teamkollege Cal Crutchlow hingegen lag der Fokus am Testtag auf der Verbesserung seines Vertrauens für das Vorderrad. Bei den zurückliegenden Rennen war der 25-jährige MotoGP-Rookie mehrfach über die Front der Tech-3-Yamaha weggerutscht.

"Die Front des Motorrads könnte nach wie vor ein paar Verbesserungen vertragen, aber wir arbeiten in die richtige Richtung", sagt Crutchlow, der sich in diesem Zusammenhang nicht nur auf Veränderungen am Motorrad beschränkt.

"Mir ist klar, dass ich mich auch als Fahrer verbessern und meinen Fahrstil an die Maschine anpassen muss", gesteht der Brite und verweist darauf, dass er speziell beim Bremsen noch Nachholbedarf hat: "Ich muss es schaffen, die Bremse früher wieder loszulassen, um so mehr Geschwindigkeit durch die Kurve mitnehmen zu können. Daran haben wir hier in erster Linie gearbeitet und werden dies auch in Zukunft weiter tun."

Fotoquelle: Yamaha

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